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Mit hohem Tempo treibt die Göttinger Goetel GmbH den eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau in Diemelstadt voran. Dort setzt sich Bürgermeister Elmar Schröder schon seit langem mit großem persönlichem Engagement für die flächendeckende Erschließung seiner Gemeinde mit Glasfaseranschlüssen ein: „Nachdem wir 2018, nach Vorarbeit seit 2013, an den Backbone von Kassel gekommen sind und Glasfaser bis in die Multifunktionshäuser gelegt wurde, wird derzeit die sogenannte letzte Meile Kupferleitung gegen Glasfaser ausgetauscht.“ Er freue sich, dass es gelungen sei, mit der Goetel GmbH ein Unternehmen zu finden, das alle neun Diemelstädter Stadtteile versorgen wird, so Schröder: „Und ich bin froh, dass die rund 20 Millionen Euro, also rund 4.000 Euro pro Einwohner, trotz Zinssteigerung und steigenden Baukosten von einem Investor für die Stadt Diemelstadt übernommen werden, denn wir könnten es uns selber nicht leisten.“ Bezüglich mancher, bei Projekten dieser Größenordnung kaum vermeidbaren Unwägbarkeiten, zeigt sich Schröder sehr entspannt: „Wo gehobelt wird, fallen Späne. Mir war von Anfang an klar, dass diese riesige Baumaßnahme durch alle Straßen, die Akquise bei Verträgen und Terminabstimmungen vor Ort nicht einfach werden würde und es hier und da auch mal zu Problemen und Unruhe kommen könnte. In ein paar Monaten redet da keiner mehr drüber, denn dann ist ganz Diemelstadt am Breitbandnetz angeschlossen und ready for the future. Übrigens wird aktuell auch Glasfaser Plus für die Telekom im Stadtteil Rhoden aktiv, was wieder beweist, Konkurrenz belebt das Geschäft.“ Wöchentliche Ortstermine Dabei gäbe es gerade an den Bauarbeiten wenig auszusetzen, so der Bürgermeister weiter: „Ich habe mir die Tiefbauarbeiten vor Ort angeschaut und war begeistert von der Arbeitsmoral der Bautrupps, die sehr fleißig und zügig arbeiten. Dafür gebührt ihnen Wertschätzung und höchster Respekt.“ Jede Woche findet eine Baubesprechung vor Ort mit den Vertretern der Baufirmen statt, die vor dem Winter noch alle Aufbrüche in den Straßen winterfest machen müssen. Die Stadtteile Wrexen, Orpethal, Hesperinghausen und Helmighausen sollen vor dem Wintereinbruch noch weitestgehend abgeschlossen werden. Insgesamt gehen die Verantwortlichen derzeit davon aus, dass der Gesamtausbau bis Mitte nächstes Jahr für alle Ortslagen erfolgt. Erst nach der Verlegung in den Ortskernen müssen für die Außenlagen und Aussiedlerhöfe noch eigene Planungen bei Goetel gemacht werden und dafür Fördermittel beantragt werden. Stadt prüft Plausibilität Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass neben den 56% der eingegangenen Anträge weitere Eigentümer während der Baumaßnahmen einen Anschluss haben wollen. Außerdem gibt es Antragsteller, deren Stammdaten bei Goetel nicht vollständig sind, was dazu führt, dass sie weder eine Auftragsbestätigung erhalten haben und somit nicht für den Ausbau vorgesehen sind. „Wir werden von Seiten der Stadt nochmal an alle Anschriften ohne personenbezogene Daten eine Benachrichtigung schicken, damit die betroffenen Eigentümer Zeit haben ihre Verträge nachbessern können, oder noch einen Antrag nachreichen können, wenn sie wollen. Vor Ort ist es schwer, zusätzlich Gebäude anzuschließen, weil Anzahl der kleinen Röhrchen in dem orangen Sammel-Bündel begrenzt sind, durch die das Glasfaser eingeblasen wird. Immobilienexperten bezifferten vor einigen Wochen auf der EXPO Real in München die Wertsteigerung eines Gebäudes auf 10.000-20.000 € durch den Breitbandanschluss.“, so Bürgermeister Schröder. Wöchentlicher Ortstermin beim Glasfaserausbau mit Remon Henen (Lecubbetech), Bürger-meister Elmar Schröder, Javier Rivero (Leccubbetech), Charlotte Altwasser und Jörg Vahle (Bauamt Diemelstadt), Daniel Wengel (Goetel,GNC)