Infos Ortsvorsteher Lothar Epe

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Der Ortsvorsteher in Hauptsatzung der Kreisstadt Olpe

(1o) Bezirk 15: bestehend aus den Ortschaften

Oberveischede,

Tecklinghausen,

Apollmicke,

Fahlenscheid,

Neuenwald.

(2) Für jeden Bezirk wird von der Stadtverordnetenversammlung ein Ortsvorsteher

gewählt. Die Wahl erfolgt für die Dauer der Wahlzeit der Stadtverordnetenversammlung.

Der Ortsvorsteher soll in dem Bezirk, für den er bestellt wird, wohnen

und der Stadtverordnetensammlung angehören oder angehören können.

Der Bürgermeister und seine Stellvertreter sollen nicht zum Ortsvorsteher gewählt

werden.

(3) Die in § 3 Abs. 1 aufgeführten Ortschaften können auf Vorschlag des zuständigen

Ortsvorstehers nach § 3 Abs. 2 und nach entsprechendem Beschluss der

Stadtverordnetenversammlung ihren Ortsnamen in plattdeutscher Sprache als

Zusatzbezeichnung führen. Der plattdeutsche Ortsname ist auf den Ortsschildern

unter dem hochdeutschen Ortsnamen aufzuführen.

(4) Der Ortsvorsteher hat die Belange seines Bezirks gegenüber der Stadtverordnetenversammlung

wahrzunehmen. Im Rahmen dieser Aufgabe ist er jederzeit

berechtigt und verpflichtet, Wünsche, Anregungen und Beschwerden aus seinem

Bezirk aufzugreifen und an die Stadtverordnetenversammlung oder an den

für die Entscheidung der Angelegenheit zuständigen Ausschuss weiterzuleiten.

Die Stadtverordnetensammlung bzw. der Ausschuss sollen den Ortsvorsteher

vor der Entscheidung über Angelegenheiten, die Belange des Bezirks berühren,

hören. Die Anhörung kann sowohl schriftlich als auch mündlich erfolgen. Sie

soll mündlich erfolgen, wenn der Ortsvorsteher in einer Angelegenheit dem Rat

Wünsche, Anregungen oder Beschwerden vorgetragen hat.

(5) Der Bürgermeister kann den Ortsvorsteher mit der Erledigung bestimmter Geschäfte

der laufenden Verwaltung beauftragen. Der Ortsvorsteher führt diese

Geschäfte in Verantwortung gegenüber dem Bürgermeister durch.

(6) Zur Abgeltung des ihm durch die Wahrnehmung seiner Aufgaben entstehenden

Aufwandes erhält er eine monatliche Aufwandsentschädigung nach Maßgabe

der Entschädigungsverordnung.

Die Höhe der monatlichen Aufwandsentschädigung für die Ortsvorsteher richtet

sich nach § 3 Abs. 2, Satz 2 der Entschädigungsverordnung.