Presseartikel Schwabo Sankt Georgen

Guten Tag zusammen,

der Bericht im Schwarzwälder Bote zur Sanierung des Roten Löwen löst bei mir Stirnrunzeln aus. Gut finde ich, dass das Projekt nun endlich auch einmal von Stadträten kritisch hinterfragt wird. Gut finde ich, dass auch die Architekten einmal kritisch betrachtet werden.
Den Nutzen eines sanierten Löwen sehe ich darin, dass ein historisches Gebäude erhalten werden kann. Das Konzept (sozialer Treffpunkt, Veranstaltungsraum usw.) überzeugt mich leider überhaupt nicht.

Was ich aber noch kritischer sehr ist die Tatsache, wie unser Bürgermeister im Schwarzwälder Boten zitiert wird. Es gehört meiner Meinung nach mehr dazu, als eine Holschuld bei den Bürgern einzufordern, wenn es um die Informationsbeschaffung zu Projekten geht. Es kann gerade in der "Corona Zeit" nicht sein, dass die Bürger nur Informationen über die Teilnahme an GR-Sitzungen erhalten, gerade wenn die Sitzungen nur in Präsenz besucht werden können. "Nur meckern ist eben auch nicht die Lösung". Nur Schönreden und Totschweigen aber auch nicht. Auf dieser Plattform wurde bereits unter der Rubrik "Sags dem Rathaus" gefragt, ob keine Berichte mehr über die Sitzungen abgefasst werden. Dies wurde sehr wohl in der Vergangenheit getan und über das Bürgerblatt veröffentlicht. Auf dieser Plattform wurde versucht, konstruktive Ansätze und Transparenz zu schaffen. Antworten seitens der Verwaltung? Fehlanzeige! Es drängt sich die Vermutung auf, dass in diesen Punkten (Stadtlogo, Roter Löwe u.a.) kein Diskurs gewünscht ist (eine Fraktion sei hier ausgenommen). Es wird kundgetan, dass zur Beantwortung der Fragen aufgrund Personalausfällen keine Zeit wäre. Am gleichen Tag wird ein Video über die Umwälzungsanlage des Klosterweihers veröffentlicht. Wohlgemerkt auf der gleichen Plattform. Für so etwas nimmt man sich anscheinend Zeit. Meiner Meinung nach hat eine Kommune auch eine Bringschuld um Entscheidungen auch transparent darzustellen. Berichte über Gemeinderatsitzungen werden aber (absichtlich?) keine mehr geschrieben. Auf konkrete Fragen wird sobald sie etwas kritisch werden und / oder die Antworten nicht auf der Hand liegen seitens der Verwaltung nicht eingegangen. Nein, die "Kritiker" werden vielmehr abgekanzelt, dass Sie doch bitte an den dreistündigen GR-Sitzungen teilnehmen müssten um eine Frage stellen zu dürfen. Dafür habe ich beim besten Willen kein Verständnis.