Das Haus zur Sonne neu gesehen! Zwei Kunstinterventionen im Fricktaler Museum
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Zwei Kunstinterventionen im Haus zur Sonne zwischen Vergangenheit und Zukunft
92 Jahre beheimatete das Haus zur Sonne Rheinfelder und Fricktaler Geschichte und Geschichten. Bevor seine Räume nun leergeräumt werden und der Umbau beginnt, halten wir einen Moment – im Schwebezustand zwischen Erinnern und Veränderung – inne.
Kathrin Kunz und Stefan Rüegg reagieren mit ihren künstlerischen Interventionen differenziert und sensibel auf die beiden leeren Depoträume. Dabei beziehen sie sich bewusst auf die Geschichte und die Aufgaben des Fricktaler Museums und untersuchen in ihren installativen Arbeiten, wie sich Vergangenheit, Gegenwart und mögliche Zukunft in den Räumen überlagern und neu erfahrbar werden.
Kathrin Kunz und Stefan Rüegg schaffen mit ihren unterschiedlichen Ansätzen so zwei eindrucksvolle Räume, die Vergangenes sichtbar machen und Funktionen poetisch reflektieren und so zum Staunen, Verweilen und Nachdenken einladen.
Die Reportage von Eleni Kougionis erzählt von der Transformation der beiden Museumsräume. Ihre Fotografien fangen den Wandel von Raum, Nutzung und Atmosphäre ein und lassen so die Geschichte des Ortes lebendig werden – von den Depoträumen über das Leerräumen der Museumsräume bis zu den künstlerischen Interventionen. Auch eröffnen sie eine weitere künstlerische Perspektive, die den Betrachtenden einen eigenständigen Zugang zu den Veränderungen bietet: Jede Aufnahme wird so zu einem Dialog zwischen Raum, Geschichte und künstlerischer Interpretation.
Ein Kooperationsprojekt mit dem Kulturbüro Rheinfelden.
DI, SA und So von 14 - 17 Uhr geöffnet