Ins Apothekermuseum in Schiltach
Der Verein für Heimatgeschichte St. Georgen besucht am Samstag, den 16. 09. das Apothekermuseum in Schiltach. Es ist aus der ehemaligen Rats-Apotheke am Marktplatz hervorgegangen, die 1837 gegründet worden war. 1985 wurde sie geschlossen und 1989 unter Beibehaltung ihrer charakteristischen Raumgestaltung als Museum wieder eröffnet. Die an sich schon besonders sehenswerte Offizin in biedermeierlicher Wurzelholzausstattung wird ergänzt durch Einblicke in die Arbeitswelt früherer Apothekergenerationen. Besonders imposant stellt sich eine kombinierte Destillationsanlage dar. Ferner wird das vielfältige und typische Arbeitsgerät zur Herstellung von Pillen, Zäpfchen und Salben gezeigt. Auch Geräte, die zur Verarbeitung von Heilkräutern entwickelt worden waren, werden in ihren Funktionen dargestellt. In Schaukästen sind Themen aus dem ganzen pharmazeutischen Bereich zusammengestellt: Sammlungen von Puderdosen oder Inhalationsgeräten, Reiseapotheken in allen Größen und Ausstattungen oder auch solche exotischen Angelegenheiten, wie ein Gestell zur Korrektur von krummen Nasen, sind vertreten. Frühe Versuche von Werbung begleiten ihre Ausstellung und veranschaulichen ihren Gebrauch. Themen wie beispielsweise die Entdeckung der Bakterien und die Auswirkung dieser Entdeckung auf den pharmazeutischen Bereich der Apotheker werden durch Sonderausstellungen vertieft. Im Rahmen einer Führung erhalten wir einen umfassenden Einblick in die Arbeit und Arbeitswelt früherer Apotheken. Abfahrt ist um 13.30 Uhr am Postparkplatz St. Georgen. Zur Teilnahme wird um eine Anmeldung gebeten, bitte bis spätestens Montag, den 11.09. bei E. Epting, Tel. 07724 4117, Mail [email protected].