Leserbrief: Marschhalt in der Buttisholzer Zentrumsentwicklung

In der Buttisholzer Zentrumsentwicklung sollte ein Marschhalt eingelegt werden. Das am 23. August vorgestellte Siegerprojekt vermag dem Anspruch, das Dorfzentrum zu beleben, nicht gerecht zu werden. Weshalb? Es wurde die falsche «Bestellung» für den Studienauftrag aufgegeben. Eine Standortverschiebung der Gemeindeverwaltung und ein Bushof werden das Dorfzentrum «Nord» nicht beleben.
Noch zwei weitere Punkte sprechen dafür, sich das Projekt nochmal im Gesamtkontext anzuschauen. Erstens wurde vor kurzem bekannt, dass das Projekt Gass 1911 nicht umgesetzt werden kann. Und zweitens ist weiterhin die Aufsichtsbeschwerde der GAB pendent. Zu Recht fordert sie statt der jetzigen Aufstückelung einen Bebauungsplan für das gesamte Dorf Nord. Das Gute dabei: Ein Marschhalt würde ermöglichen, den verloren gegangenen Gesamtblick auf die Zentrumsentwicklung von Buttisholz herzustellen. Dafür ist zu klären, welche mittel- und längerfristig zentralen Bedürfnisse unserer Bevölkerung im Dorfzentrum Nord beheimatet werden könnten, etappiert in den nächsten 10-30 Jahren. Dabei geht es zum Beispiel um die Alters- und Gesundheits-Infrastruktur ebenso wie um die Standorte von Jugendtreff und Spielplatz oder um weitere Anliegen wie die längerfristige Zukunft des Gemeindesaals.
Die strategische Landreserve im Areal Dorf Nord birgt einzigartige Möglichkeiten, welche durch die Gemeinde so gut wie möglich genutzt werden sollten. Eine solche Chance hat Buttisholz nur einmal in 100 Jahren. Machen wir etwas daraus - getreu der Gemeinde-Vision «Wir@Buttisholz»!

Markus u. Anita Hodel
Alice u. Josef Lustenberger
Christoph Grob
Roger Häller
Nathan Kaufmann

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe Interessengruppe Zentrum (IGZ) veröffentlicht.