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22. Türchen ⭐ J.G. Weisser

Johann Georg Weisser lebte ursprünglich in Langenschiltach und betrieb eine Huf- und Wagenschmiede an der Postkutschenstrecke Straßburg-Wien. Nebenbei fertigte er Werkzeuge und Schraubstöcke. 1835 wurde eine neue Straße von Triberg nach St. Georgen gebaut, was einen Umzug notwendig machte.

Für seinen Sohn Andreas kaufte er eine „etwa einen Kilometer talabwärts von St. Georgen gelegene Werkstätte mit dazugehörigem Wasserkraftwerk“. 1856 begann Andreas mit der Fertigung von Maschinen und Werkzeugen aller Art. Obwohl es dort keine Schmiede mehr gab, wurde die Werkstatt „Postschmiede“ genannt.

Die Fotos zeigen die Werkstatt der Postschmiede – später J.G. Weisser Söhne – im Jahr 1910.

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe Stadtverwaltung St. Georgen veröffentlicht.