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Neue Termine: mobile Schadstoffsammlung beginnt am Samstag

Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Esslingen teilt mit, dass die mobile Sammlung von Schadstoffen am Samstag, den 24. Januar, in Esslingen startet. Die Sammlung wird anschließend im März fortgesetzt und läuft noch bis Samstag, den 18. April 2026. An insgesamt zehn Tagen werden an 19 Sammelstellen besonders gefährliche oder umweltschädliche Abfälle aus Privathaushalten in haushaltsüblicher Menge angenommen.

Sie haben noch einen Eimer flüssiger Farbe oder Lack und wollen ihn loswerden? Im Keller steht noch Rostschutzmittel oder lösemittelhaltige Klebstoffe, die Sie nicht mehr brauchen? Diese schadstoffhaltigen Abfälle stellen eine besondere Gefahr für die Umwelt dar. Daher organisiert der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Esslingen (AWB) zweimal jährlich eine mobile Sammlung der Schadstoffe, die durch einen Chemiker oder eine Chemikerin begleitet wird. Den Anfang der Frühjahrs-Sammlung macht dieses Jahr Esslingen-Zell. Kirchheim unter Teck bildet am Samstag, den 18. April, den Abschluss. Alle Termine und die genauen Haltepunkte der mobilen Schadstoffsammlung finden Sie unter www.awb-es.de.

Zu beachten ist, dass die Abfälle dicht verschlossen und eindeutig gekennzeichnet sind. Außerdem sollten sie möglichst in der Originalverpackung sein. Sie dürfen nicht am Haltepunkt des Schadstoffmobils abgestellt werden.

Sonderabfälle dürfen keinesfalls einfach in den Restmüll gegeben werden, da bei der Verbrennung giftige Gase entstehen. Die gesammelten Abfälle gehen in eine, auf Sonderabfälle spezialisierte, Verbrennungsanlage. Dort werden Sonderabfälle für die vollständige Zersetzung bei 1000° Celsius verbrannt. Auch die dabei entstehenden Gase werden nachverbrannt und die Schadstoffe anschließend in einem mehrstufigen Verfahren aus der Abluft herausgefiltert.

Schadstoffsammlung: Was angenommen wird und was nicht?

Folgende Stoffe werden angenommen: Abbeizlaugen, Autopflegemittel, flüssige Farben und Lacke, mineralische Fette, Fleckentferner, Putzmittel, Hobbychemikalien, lösemittelhaltige Klebstoffe, Rostschutzmittel, Säuren, Laugen, Pflanzenschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel, Spraydosen mit Restinhalt, Verdünner, quecksilberhaltige Abfälle usw.

Nicht angenommen werden zum Beispiel: Ausgetrocknete Farben, Altmedikamente, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Feuerlöscher, Altbatterien und Altöl. Während ausgetrocknete Farben und Medikamente in Restmülltonne entsorgt werden dürfen, können Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen kostenlos bei jeder Sammelstelle für Elektro- und Elektronikschrott abgegeben werden. Altöl, Kleinbatterien und Autobatterien müssen vom Handel zurückgenommen werden. Feuerlöscher entsorgen z.B. Fachbetriebe für die Wartung von Feuerlöschern.

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe Gemeindeverwaltung Neckartenzlingen veröffentlicht.
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