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Regelmäßige Sprechzeiten ab Februar 10 - 12 Uhr

Der Beteiligungsraum SteinWerk in der Kleinbottwarer Straße 19 wird künftig regelmäßig einmal pro Woche personell besetzt sein. Ab Februar steht dort immer donnerstags von 10 bis 12 Uhr eine städtische Ansprechperson für Gespräche, Fragen, Anregungen und Hinweise zur Stadtentwicklung und zur Bürgerbeteiligung zur Verfügung. Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern eine verlässliche, niederschwellige Anlaufstelle für Beteiligung und Austausch zu bieten. Ergänzend dazu wird wie schon bisher Bürgermeister Thomas Winterhalter weiterhin regelmäßig eine offene Sprechstunde im Beteiligungsraum anbieten.

Der Beteiligungsraum SteinWerk wurde vor rund einem Jahr im Nebenraum des Steinheimer Unverpacktladens eröffnet. Seitdem organisiert die Stadtverwaltung dort regelmäßig Beteiligungsformate zu aktuellen kommunalen Themen, um die Bürgerschaft aktiv in den Stadtentwicklungsprozess einzubeziehen. Das sogenannte SteinWerk dient dabei als Beteiligungsraum und Vernetzungsplattform für die Bürgerinnen und Bürger Steinheims.

Ziel des Projekts ist es, den Stadtentwicklungsprozess generationengerecht zu gestalten, den Dialog zwischen Bürgerschaft und Verwaltung zu stärken sowie soziales Engagement und aktive Bürgerbeteiligung zu fördern. Besonderes Merkmal des SteinWerks ist die Verbindung zweier Ziele: Zum einen wird der Austausch zwischen Bürgerschaft und Stadtverwaltung sowie die niederschwellige Beteiligung an der Stadtentwicklung gefördert, zum anderen stärkt der Raum die Begegnung, Vernetzung und das bürgerschaftliche Engagement im Quartier.

Bereits erfolgreich umgesetzt wurden unter anderem eine Umfrage zum Thema „Gut älter werden in Steinheim“, ein Bürgerbeteiligungsabend zur Friedhofsentwicklung, die Beteiligung der Gewerbetreibenden zur Tiefbaumaßnahme in der Marktstraße, ein barrierefreier Stadtspaziergang, ein Mitmachworkshop zur Neugestaltung des Spielplatzes Schrai Ost sowie ein Informations- und Austauschformat zu den Planungen des Kulturzentrums Klosterkelter.

Ebenso konnten das Ehrenamt gestärkt und das Angebot für Seniorinnen und Senioren ausgebaut werden. In Zusammenarbeit mit der Seniorenbeauftragten finden dort regelmäßig Angebote statt, deren Anzahl im letzten Jahr etwa verdoppelt werden konnte. Dieser Ausbau des Angebots kann vor allem aufgrund der Neugewinnung von Ehrenamtlichen aufrechterhalten werden. So organisiert eine ehrenamtlich engagierte Bürgerin künftig regelmäßig weitere Angebote für aktive Seniorinnen und Senioren, wie etwa Kinoabende oder Kreativangebote. Geplant sind zudem unter anderem ein Trauercafé für Eltern von Sternenkindern, Kochkurse im Unverpacktladen, eine Beteiligungsreihe zum städtischen Haushalt, weitere neue Formate für die Zielgruppe Ü60 sowie zusätzliche Kooperationen mit Vereinen, Initiativen und Einrichtungen.

Der Beteiligungsraum SteinWerk wird inzwischen von vielen unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren genutzt, darunter Vereine, Initiativen, soziale Träger und die Stadtverwaltung selbst. Dadurch entstehen neue Vernetzungen, und die Innenstadt wird belebt. Gleichzeitig wird großer Wert auf Barrierefreiheit, generationenübergreifende Angebote und eine offene Nutzung des Raums gelegt.

Möglich wurde die Umsetzung des Projekts durch die erfolgreiche Einwerbung von Landesfördermitteln. Über das Programm „Quartiersimpulse“, koordiniert von der Allianz für Beteiligung e. V. und dem Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg, erhielt die Stadt rund 85.000 Euro Fördermittel. Diese decken etwa 45 Prozent der Gesamtkosten ab und wurden unter anderem für die Raumausstattung, für Personal- und Sachkosten sowie Beratungsleistungen eingesetzt.

Mit der regelmäßigen Öffnung des SteinWerks an jedem Donnerstag wird die Bürgerbeteiligung in Steinheim weiter gestärkt und nachhaltig im Stadtleben verankert.

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