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Buchbesprechung

Vermissen auf Japanisch
ist das Erstlingswerk von Yukiko Tominaga, sicherlich mit autobiographischem Hintergrund. Wie die Autorin kam auch Yukiko aus Japan in die USA zum Studieren. Sie möchte gerne bleiben und heiratet, als sie schwanger wird, einen Amerikaner aus jüdischer Familie. Dieser stirbt bald bei einem Unfall und lässt Frau und Kind unversorgt zurück. Das Buch handelt von Trauer und Wut, vom Aufeinandertreffen asiatischer, amerikanischer Gebräuche und Lebenseinstellungen. Tominaga erzählt in kleinen Episoden, auch mit leisem Humor, vergleicht und wertet nicht, nimmt uns aber mit in diese so unterschiedlichen Kulturen. So erfahren wir auch, dass es im Japanischen kein Wort für vermissen gibt…. Absolut lesenswert!

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe Ortsbücherei Neckartenzlingen veröffentlicht.