Förderung für geplantes Wärmenetz bestätigt
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat das Projekt „Wärmenetz Breuna“ geprüft und für förderfähig befunden. Dem Fördermittelantrag der Gemeinde Breuna wurde mit Schreiben vom 18.02.2026 entsprochen, wodurch zunächst mehr als 118.000 Euro Fördergeld an die nordhessische Gemeinde überwiesen werden. „Der Betrag wird für die Erstellung einer Machbarkeitsstudie unseres Wärmenetzes Verwendung finden und den für die Erstellung der Studie fälligen Betrag in Höhe von maximal 235.000 Euro erheblich schmälern“, zeigt sich Bürgermeister Jens Wiegand hocherfreut.
Die Fördermittel sind Projektbezogen und stellen laut dem Schreiben des Bundesamts eine Teilfinanzierung dar. „Sollte die Machbarkeitsstudie positiv ausfallen, wovon auszugehen ist, wird auch der weiteren Förderung der anfallenden Baukosten des Wärmenetz stattgegeben werden.“, ergänzt Dirk Wilhelm, Sanierungsmanager der Gemeinde, zuversichtlich.
Beide Köpfe aus dem Breunaer Rathaus stimmen darin überein, dass das Vorhaben der gemeinsamen Wärmeversorgung aller Ortsteile nach positiver Prüfung durch die BAFA eine erhebliche Hürde erklommen hat und der Umsetzung damit einen großen Schritt nähergekommen ist. „Jetzt kommt es vor allen auf die Immobilieneigentümer in der Gemeinde an. Ziehen hier alle an einem Strang, können wir uns gemeinsam von ausländischem Öl bzw. Gas unabhängig machen und stattdessen vor Ort erzeugte Energie für unsere Wärmeversorgung nutzen.“, fasst Wiegand das erklärte Ziel noch einmal zusammen. Diesbezüglich erinnert er an die Rücksendung der zugestellten Vorverträge für das Wärmenetz an die Gemeindeverwaltung.
Weitere Informationen stehen auf der Internetseite der Gemeinde unter www.breuna.de zur Verfügung.