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Leiberg feiert 300 Jahre Bruch im Juli

Das Unterdorf „Bruch“ in Leiberg wird 300 Jahre alt. Dieses Jubiläum soll am 18. Juli ab 14 Uhr mit einem großen Bruchfest auf dem Festgelände im Unterdorf gefeiert werden.

Die Geschichte des Bruchs beginnt im Jahr 1726. Nach einem verheerenden Großbrand im Dorf ordnete der Paderborner Fürstbischof Clemens August von Bayern die Wiederbesiedlung des Tals an. 20 Familien verließen den zerstörten Ortskern und siedelten sich im sogenannten „Bruch“ an. Damit war der Grundstein für das heutige Unterdorf gelegt.

Über Jahrhunderte entwickelte sich das Bruch weiter. Alte Verkehrswege führten durch die Talaue, später prägten neue Technologien und Wohngebiete das Bild. Aus zwei Siedlungsschwerpunkten wuchs ein gemeinsames Leiberg.

„Das Bruchfest 2026 soll diese Geschichte und die entstandene Gemeinschaft lebendig werden lassen und Menschen aus Leiberg und der Region zusammenbringen“, so das Orga-Team um den Leiberger Dorfgemeinschaftsverein. Es wartet ein buntes Programm: Verschiedene Buden mit Gastronomieangeboten, Angebote für Kinder, ein musikalisches Rahmenprogramm sowie ein Bühnenprogramm für Jung und Alt. Das genaue Programm und weitere Highlights des Bruchfests folgen. Schon jetzt heißt es: Termin vormerken und gemeinsam 300 Jahre Bruch feiern.

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe Leiberg veröffentlicht.