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Raumstrategie 2050: Region Zürichsee-Linth setzt Leitplanken für Wachstum

Region Zürichsee-Linth, 7. März 2026 - Um die räumliche Entwicklung gemeindeübergreifend zu steuern, erarbeiten die Gemeinden in der Region Zürichsee-Linth die Räumliche Strategie 2050 und einen regionalen Masterplan. In einem Workshop am Donnerstag, 26. Februar 2026, standen Zukunftsbilder, Wachstumstrends und Aufgaben im Fokus. Bis Anfang 2027 sollen Strategie und Masterplan vorliegen. Vor knapp 20 Jahren hat die Region Zürichsee-Linth mit der «Vision 2025» eine gemeinsame Grundlage für die Siedlungs- und Verkehrsentwicklung geschaffen. Seither haben sich die Rahmenbedingungen deutlich verändert: Bevölkerungswachstum, demografischer Wandel, Urbanisierung und neue gesetzliche Anforderungen machen eine Aktualisierung der regionalen Planungen notwendig. Die neue Räumliche Strategie 2050 soll zusammen mit einem Masterplan klare Leitplanken für die langfristige Entwicklung setzen. Dabei stehen praxisnahe, realistische Ziele im Fokus. Der Kick-off erfolgte vor einem Jahr am Regio-Summit, einem Treffen der politischen Akteurinnen und Akteure aus den beteiligten Gemeinden. An der zweiten Auflage vom 26. Februar 2026 knüpften sie an die damaligen Diskussionen an und vertieften zentrale Fragen zu Wohnen, Arbeiten und Freizeitnutzungen. In allen Themenfeldern spielte auch die verkehrliche Entwicklung eine wichtige Rolle. Gleichzeitig wurde die Bedeutung einer abgestimmten Entwicklung zwischen dem Regionalzentrum Rapperswil-Jona und den umliegenden Gemeinden betont – mit dem Ziel, das regionale Zusammengehörigkeitsgefühl weiter zu stärken. Impulse für Innenentwicklung und Identität Einen inhaltlichen Rahmen setzte das Impulsreferat «Wachstum verstehen. Zukunft gestalten» von Dita Leyh, Professorin Stadtentwicklung an der OST – Ostschweizer Fachhochschule. Sie zeigte, dass die Region Zürichsee-Linth bis 2050 vor allem dort Potenzial hat, wo der öffentliche Verkehr schon gut ist. Rund um Bahnhöfe und wichtige Knoten können Gemeinden nach innen wachsen und gleichzeitig kurze Wege, durchmischte Quartiere und lebendige Ortskerne fördern. Leyh machte deutlich, dass das erwartete Wachstum in der Agglomeration besonders dynamisch ist und neue Spannungen auslösen kann, etwa bei Bodenpreisen, Verkehr und dem Ortsbild. Ihre zentrale Botschaft: Wachstum braucht regionale Abstimmung und einen flexiblen Masterplan. Ziel ist nicht die maximale Dichte, sondern eine Entwicklung mit Qualität und eigener Identität. Ergebnisse liegen bis Anfang 2027 vor Die Region Zürichsee-Linth wird die Ergebnisse der Workshops nun bündeln und in die weitere Ausarbeitung der Räumlichen Strategie 2050 und des Masterplans überführen. Bis Anfang 2027 sollen die Grundlagen vorliegen und als Orientierungsrahmen für die kommunalen Planungen dienen.   Rückfragen Heidi Romer, Gemeindepräsidentin Benken, Präsidentin Region Zürichsee-Linth, 055 293 30 46     Zehn Gemeinden – eine Region Der Verein Region Zürichsee-Linth vereint die zehn politischen Gemeinden im St. Galler Wahlkreis See-Gaster. Er fördert und koordiniert gemeinsame Aufgaben und Interessen sowie die räumliche Entwicklung der Gemeinden. Er setzt sich ein für eine nachhaltige Regionalentwicklung und stimmt diese auf die kantonalen Planungen ab. Mitglieder sind die Politischen Gemeinden Amden, Weesen, Schänis, Benken, Kaltbrunn, Gommiswald, Uznach, Schmerikon, Rapperswil-Jona und Eschenbach mit insgesamt über 70 000 Einwohnerinnen und Einwohnern.   Zum vollständigen Artikel
Dieser Beitrag wurde in der Gruppe Informationen aus dem Gemeindehaus Weesen veröffentlicht.