Was sagt dein Nachbar zum Wärmenetz in der Gemeinde Breuna?
Seit geraumer Zeit finden vielfache Vorbereitungen für eine gemeinsame Wärmeversorgung der Haushalte in der Gemeinde statt. Auf zahlreichen Veranstaltungen im Ort und über die Medien wurde hierzu informiert.
An dieser Stelle geben wir den Menschen aus der Gemeinde die Möglichkeit ihre Beweggründe darüber, warum sie Teil des Wärmenetzes werden wollen, zu äußern. Diesbezüglich haben wir Jörg Fritze aus Oberlistingen drei Fragen zu dem Projekt „Wärmenetz in der Gemeinde Breuna“ gestellt. Ihre Antworten finden Sie hier:
1. Der Auslöser:
Was war für Dich der ausschlaggebende Punkt, sich gegen Deine alte Heizung und für das Wärmenetz zu entscheiden?
Jörg Fritze:
„In meinen beiden Objekten sind die Ölheizungen über 30 Jahre alt, ich müsste in nächster Zeit in 2 neue Heizungen investieren.“
2. Der Vorteil:
Welchen ganz persönlichen Gewinn (z.B. Platz im Keller, Sicherheit, Bequemlichkeit) versprichst du dir vom Anschluss?
Jörg Fritze:
„Da die Gemeindewerke GmbH das Netz betreibt, keine Abhängigkeit von Stromkonzernen wie bei einer privaten Wärmepumpe die zudem auch nur ca. 15 Jahre hält.“
3. Die Gemeinschaft:
Warum ist es wichtig, dass wir in Breuna jetzt gemeinsam bei dem Thema Wärmeversorgung an einem Strang ziehen?
Jörg Fritze:
„Nahwärme ist die sozial verträglichste Energielösung für Gemeinden. Sie stärkt die Gemeinschaft, weil die Kosten fair verteilt werden. Die Wertschöpfung bleibt in der Region und lokale Betriebe profitieren von den Investitionen.“
Informationen zum geplanten Wärmenetz finden Sie auf der Internetseite der Gemeinde unter https://www.breuna.de/rathaus/foerderung-und-projekte/waermenetz-breuna/
Foto: Jörg Fritze