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Abrissarbeiten | Rathaus-Sanierung (2/6)

Hier tut sich etwas – das ist auch von außen zu erkennen: Große Teile der Beton-Fassade sind ausgebaut und die offenen Fronten gegen das Wetter und zur Absturzsicherung geschützt.


Denn: Es wird auch innen fleißig gearbeitet, das Gebäude wird fast vollständig entkernt. Alle nicht-tragenden Wände und Schränke, Heizungen, Kabel sowie die meisten Bodenbeläge wurden entfernt. Die Treppenstufen aus Stein und das Geländer aus Holz werden dabei gut geschützt – diese sind hochwertig und gut erhalten und können daher in Zukunft weiterverwendet werden. Dasselbe gilt auch für den großen Sitzungssaal inklusive des einzigartigen Deckenleuchters, der charakteristischen roten Wand im Trausaal sowie die dortigen hölzernen Deckenelemente, einige Möbel und mehr. Diese „Zirkularität“ (Wieder- und Weiterverwendung) ist eine grundlegende Leitlinie dieser Sanierung.


Auch außenherum wird viel vorbereitet: Unter anderem wurden alte Blumenbeete und der bisherige Abgang entfernt, um Platz für den neuen Weg zum Marktplatz und den Outdoor-Bereich der neuen Stadtbibliothek zu schaffen.


In dem Zuge werden zudem einige Betonelemente des Gebäudes repariert. Denn das solide Beton-Grundgerüst bleibt erhalten: Dadurch wird sehr viel „Graue Energie“ eingespart (= Energie-Verbrauch beim Bau eines Gebäudes) – vergleichbar mit der Menge, die benötigt wird um das Rathaus 30 Jahre lang zu beheizen. Die Mischung aus dem bestehenden Baustil mit moderner Holzarchitektur ergibt ein zukunftsweisendes und nachhaltiges Pilotprojekt.


Und wie geht es anschließend weiter? Die Holzfassade kommt – die Vorwandelemente und Fenster werden eingebaut! Zur künftigen Fassade erfahrt ihr morgen mehr.

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe Stadtverwaltung St. Georgen veröffentlicht.