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Wärmenetz Breuna: Mehr Flexibilität

Bestehende Biomassekessel können uneingeschränkt weitergenutzt werden


Das Projekt „Wärmenetz Breuna“ setzt neue Impulse in Sachen Nutzerfreundlichkeit. In einer aktuellen Entscheidung wurde festgelegt, dass Hauseigentümer ihre bestehenden Biomassekessel (wie z. B. zentrale Pellet- oder Holzvergaserheizungen) auch nach einem Anschluss an das neue Wärmenetz behalten und uneingeschränkt nutzen können.


Hybrid-Lösung möglich


Bürgerinnen und Bürger, die sich für einen Wärmeanschluss entscheiden, profitieren von einer flexiblen Kombinationsmöglichkeit: Wer seinen alten Biomassekessel weiter betreibt, zahlt zunächst lediglich die Grundgebühr für das Wärmenetz. Diese enthält bereits ein festes Wärmekontingent, welches genutzt werden kann. Neu ist jedoch, dass nach aufgebrauchter Inklusivwärmemenge aus dem Wärmenetz der hauseigene Kessel auf Wunsch auch alleinig zur Wärmeerzeugung genutzt werden kann. Der im Vorvertrag benannte Passus, dass die Wärmeversorgung im Objekt „zum überwiegenden Teil“ aus dem Wärmenetz hergestellt werden muss, entfällt.


Förderfähigkeit bleibt erhalten


Ein weiterer wichtiger Punkt für viele Haushalte: Die Nutzung eines in der Vergangenheit staatlich geförderten Pelletkessels steht einer finanziellen Förderung für den Anschluss der Haustechnik an das Fernwärmenetz nicht im Weg. Die gesetzliche Bedingung hierfür ist lediglich das der Pelletkessel ab dem Zeitpunkt seiner Inbetriebnahme für mindestens zehn Jahre im Objekt verbleibt. Damit ist sichergestellt, dass die Einbindung der bestehenden Heizungsanlage in die moderne Infrastruktur der Gemeinde preisgünstig möglich ist.


Zukunftssicherheit für Breuna


„Wir wollen den Bürgerinnen und Bürgern den Umstieg so einfach und sicher wie möglich machen“, so Bürgermeister Wiegand. „Mit einem Anschluss an das Wärmenetz als zweite Wärmelösung sichern sich Betreiber von Biomassekesseln gegenüber steigende Holz- und Pelletpreise ab. Auch wer heute noch `selber Holz macht´ und dies unvorhergesehen nicht mehr wahrnehmen kann oder will, hat in dem Fall durch den Wärmenetzanschluss eine sichere und komfortable Wärmelösung parat. Gleiches gilt bei einem größeren Schaden an der bestehenden Biomasseheizung: Statt hohe Kosten für eine Reparatur tragen zu müssen, ist die Umstellung auf `100% Wärme aus Breuna´ sofort möglich“, ergänzt Sanierungsmanager Dirk Wilhelm.


Interessierte Haushalte können sich über die genauen Konditionen und die Einbindung ihrer Bestandsanlagen bei Dirk Wilhelm, Sanierungsmanager der Gemeinde, telefonisch oder persönlich informieren.

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe Gemeinde Breuna veröffentlicht.