Collagebild 1

📝 Artikel 27 – Der Hausarzt: Ein wichtiger Partner in der häuslichen Pflege

Wenn Menschen pflegebedürftig werden, denken viele zunächst an Pflegedienste oder Pflegekassen. Dabei gibt es eine Person, die oft eine Schlüsselrolle spielt:

der Hausarzt. Er begleitet viele Menschen über Jahre oder sogar Jahrzehnte und kennt ihre Krankengeschichte häufig besser als jeder andere.


Warum der Hausarzt so wichtig ist

Der Hausarzt ist meist die erste Anlaufstelle bei:

  • gesundheitlichen Veränderungen
  • zunehmender PflegebedĂĽrftigkeit
  • Gedächtnisproblemen
  • StĂĽrzen
  • Gewichtsverlust
  • Medikamentenfragen

Gerade bei älteren Menschen laufen viele Informationen beim Hausarzt zusammen.


Unterstützung bei Anträgen und Verordnungen

Viele Leistungen können nur mit ärztlicher Unterstützung beantragt werden.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Hilfsmittel wie Rollatoren oder Pflegebetten
  • Häusliche Krankenpflege
  • Physiotherapie
  • Ergotherapie
  • Logopädie

Auch bei Pflegegradanträgen können ärztliche Befunde wichtige Informationen liefern.


Hausbesuche können entlasten

Viele Hausarztpraxen bieten Hausbesuche an, wenn Patienten aufgrund ihres Gesundheitszustandes die Praxis nicht mehr aufsuchen können.

Das kann besonders hilfreich sein bei:

  • schwerer Mobilitätseinschränkung
  • Demenz
  • Bettlägerigkeit
  • fortgeschrittenen Erkrankungen


Regelmäßige Gesundheitskontrollen

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko fĂĽr:

  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Mangelernährung
  • Medikamentennebenwirkungen

Regelmäßige Kontrollen helfen dabei, Probleme frühzeitig zu erkennen.


👉🏻 Fazit

Der Hausarzt ist weit mehr als nur Ansprechpartner fĂĽr Rezepte und Krankschreibungen. Er ist ein wichtiger Begleiter im Pflegealltag und kann dabei helfen, die gesundheitliche Versorgung langfristig sicherzustellen.

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe DIAKO Altenhilfe Nordwaldeck gGmbH veröffentlicht.