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📝 Artikel 30 – Sturzgefahr im eigenen Zuhause

Kleine Ursachen mit großen Folgen


Etwa jede dritte Person über 65 Jahre stürzt mindestens einmal pro Jahr. Mit zunehmendem Alter steigt dieses Risiko weiter an. Viele Stürze passieren nicht draußen, sondern im eigenen Zuhause.


Warum sind Stürze so gefährlich?

Ein Sturz kann weitreichende Folgen haben:

  • Knochenbrüche
  • Krankenhausaufenthalte
  • Verlust der Selbstständigkeit
  • Angst vor Bewegung


Besonders ein Oberschenkelhalsbruch bedeutet für viele ältere Menschen einen erheblichen Einschnitt in ihr Leben.


Typische Stolperfallen

Häufige Unfallursachen sind:

  • lose Teppiche
  • Kabel
  • Türschwellen
  • schlechte Beleuchtung
  • glatte Böden
  • ungeeignetes Schuhwerk

Viele Risiken lassen sich mit einfachen Maßnahmen beseitigen.


Medikamente als Sturzursache

Auch Medikamente können Stürze begünstigen.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Schlafmittel
  • Beruhigungsmittel
  • bestimmte Blutdruckmedikamente

Wer häufig unter Schwindel leidet, sollte dies ärztlich abklären lassen.


Das Badezimmer besonders absichern

Das Badezimmer gehört zu den gefährlichsten Räumen.

Sinnvolle Maßnahmen sind:

  • Haltegriffe
  • Duschhocker
  • rutschfeste Matten
  • erhöhte Toilettensitze

Für viele dieser Maßnahmen kann die Pflegekasse Zuschüsse gewähren.


Bewegung schützt

Regelmäßige Bewegung stärkt Muskulatur und Gleichgewicht. Schon tägliche Spaziergänge oder gezielte Übungen können helfen, das Sturzrisiko deutlich zu senken.


👉🏻 Fazit

Viele Stürze lassen sich verhindern. Wer Stolperfallen beseitigt, Hilfsmittel nutzt und körperlich aktiv bleibt, kann seine Sicherheit im Alltag deutlich verbessern und die Selbstständigkeit länger erhalten.

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe DIAKO Altenhilfe Nordwaldeck gGmbH veröffentlicht.