đ Artikel 33 â Schlafstörungen im Alter
Wenn die Nacht zur Belastung wird
Viele Ă€ltere Menschen berichten, dass sie schlechter schlafen als frĂŒher. Sie wachen hĂ€ufiger auf, schlafen spĂ€ter ein oder fĂŒhlen sich morgens nicht erholt.
Doch nicht jede VerÀnderung des Schlafes ist automatisch krankhaft.
Wie verÀndert sich Schlaf im Alter?
Mit zunehmendem Alter verÀndert sich die Schlafstruktur.
Viele Senioren:
- schlafen leichter
- wachen hÀufiger auf
- benötigen etwas weniger Schlaf
- werden frĂŒher mĂŒde und frĂŒher wach
Das ist zunÀchst völlig normal.
Wann wird Schlaf zum Problem?
Von einer Schlafstörung spricht man, wenn:
- das Einschlafen lange dauert
- nÀchtliches Aufwachen belastet
- starke TagesmĂŒdigkeit entsteht
- die LebensqualitÀt leidet
HĂ€ufige Ursachen
Mögliche Auslöser sind:
- Schmerzen
- hÀufiges Wasserlassen
- Atemstörungen
- Medikamente
- Sorgen und Ăngste
- Bewegungsmangel
Auch Depressionen können Schlafprobleme verursachen.
Vorsicht bei SchlafmittelnâŒïž
Viele Menschen greifen schnell zu Schlafmitteln.
Gerade im Alter können diese jedoch Risiken mit sich bringen:
- StĂŒrze
- Verwirrtheit
- AbhÀngigkeit
- Konzentrationsprobleme
Daher sollten sie nur nach Ă€rztlicher RĂŒcksprache eingesetzt werden.
Was kann helfen?
BewĂ€hrte MaĂnahmen sind:
- regelmĂ€Ăige Schlafenszeiten
- ausreichend Tageslicht
- Bewegung am Tag
- Verzicht auf schwere Mahlzeiten am Abend
- ruhige Schlafumgebung
âđŒ Schon kleine VerĂ€nderungen können den Schlaf verbessern.
đđ» Fazit
Nicht jede unruhige Nacht ist besorgniserregend. Wenn Schlafprobleme jedoch dauerhaft bestehen, sollten die Ursachen abgeklĂ€rt werden. Oft lassen sich Beschwerden durch einfache MaĂnahmen deutlich verbessern.