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Zwei Jubiläen zum Schnadezug in Rhoden

Gleich zwei Jubiläen konnten angesichts des Schnadezugs der Schützengesellschaft Rhoden am Pfingstmontag, 25.5.26 gefeiert werden. Zum einen wurde die Tradition des Schnadegangs vor genau 60 Jahren, somit im Jahr 1966, wiederbelebt und erfreut sich auch weiterhin großer Beliebtheit, wie man auch dieses Jahr bei einer Teilnehmerzahl von ca. 140 Personen feststellen konnte. Zum anderen ist Frau Pfarrerin Claudia Engler seit 20 Jahren in Rhoden tätig. Dabei hat sie rechnerisch die Schützengesellschaft bei 16 Feld- bzw. Waldgottesdiensten und bei 4 Gottesdiensten zum Schützenfest begleitet. Leider sind aber auch einige der angesprochenen Gottesdienste Corona zum Opfer gefallen. Für dieses Engagement erhielt Claudia Engler vom Vorsitzenden der Schnadekommission Friedhelm Gerke mit einem großen Dankeschön die Schnadenadel in Gold und einen Kaffeepott mit dem Logo der Schützengesellschaft und der Schnadekommission.

Der diesjährige Schnadezug stand ebenso unter dem Aspekt, dass erfreulicherweise viele Familien und viele Kinder teilnahmen. Dabei wurde der 2 Monate alte Linus am letzten Stein der diesjährigen Strecke am Denkelhof gestutzt. Linus ist der Bruder von Finn, dem vor zwei Jahren im Alter von 7 Monaten die Ehre zuteil wurde, der Jüngste jemals Gestutzte gewesen zu sein. Somit hat Linus nun seinen älteren Bruder dahingehend abgelöst. Finn machte aber ebenso mit dem Stein am Denkelhof Bekanntschaft. Finn und Linus Beneke stehen in langer Familientradition. Auch die Eltern, der Opa und der Uropa haben und hatten verantwortliche Funktionen innerhalb der Schützengesellschaft und der Schnadekommission.

Gestutzt wurden auch die Könige der befreundeten Vereine. Hier Hartmut Ladage von der Schützengesellschaft Neudorf und Michael Schröder vom Schützenverein Helmighausen. Denn die Grenze und die 9 Steine zu diesen Nachbarorten wurden inspiziert und die Vereine waren jeweils mit einer Abordnung vertreten. Auf den Stein gesetzt wurden selbstverständlich ebenso der amtierende König der Schützengesellschaft Rhoden

Martin Heinemann und die ehemaligen Könige Harald Grineisen, Bernhard Jäger, Reinhold Polzer (zugleich 1. Vorsitzender) und Günter Grineisen. Natürlich auch Major und Bürgermeister Andreas Fritz und Kommandeur Lothar Melcher. Die Stutzkommandos bestanden aus Paul Kassnitz / Luca Kornemann und Max Grineisen /

Timo van Dijk. Insgesamt wurden 94 Schützenbrüder und Schützenschwestern gestutzt.

Los ging es bei strahlendem Wetter und nach Begrüßung durch Kommandeur Lothar Melcher um 09:00 Uhr ab Stadtkirche. Über die "Wolfsstange" und an den Pfeiffenteichen vorbei ging es zum ehemaligen Holzhof. Hier fand der Gottesdienst mit der Ehrung von Frau Pfarrerin Claudia Engler und das Frühstück statt. Nach Begrüßung durch den Vorsitzenden der Schnadekommission Friedhelm Gerke und Erläuterungen zur Strecke durch Markus

Hübel ging es am "Schartenberg", dem "Siebenbuchenberg" und "Stucksforst" vorbei ins Orpetal. Dabei passierte man die "Kunst" und "Ottensgrund". Der letzte Streckenabschnitt führte westlich entlang der Orpe von der Bruchmühle zum Denkelhof. Hier konnte der Shuttle-Service auf die Hude zum gemütlichen Abschluss in Anspruch genommen werden. Ein besonderer Dank gilt dem Posaunenchor und dem Männergesangverein Rhoden für die

Gestaltung des Gottesdienstes und der Detelsheimer-Kompanie unter Hauptmann Lars Meier, die für die Verpflegung beim Frühstück, auf der Strecke und auf der Hude verantwortlich zeichnete.

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe Schützengesellschaft 1560 Rhoden e.V. veröffentlicht.