503 Vorverträge zeigen: Bereit für die Wärmeversorgung der nächsten Jahrzehnte
Das geplante Wärmenetz der Gemeinde Breuna stößt weiterhin auf große Resonanz: Bereits 503 Eigentümerinnen und Eigentümer haben einen Vorvertrag abgeschlossen. Ich werte diese Entwicklung als starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit des Projekts und als wichtigen Schritt hin zu einer verlässlichen, bezahlbaren und langfristig planbaren Wärmeversorgung in unserer Gemeinde. Zugleich unterstreicht die hohe Beteiligung, dass es sich beim Wärmenetz um ein echtes Generationenprojekt für Breuna handelt – und um eine Investition in eine enkeltaugliche Zukunft.
Gleichzeitig besteht für rund 400 weitere Eigentümerinnen und Eigentümer noch die Möglichkeit, ebenfalls einen Vorvertrag abzuschließen. Ich werbe ausdrücklich dafür, diese Chance jetzt zu nutzen. Denn je mehr Haushalte sich beteiligen, desto stärker wird die Grundlage für ein wirtschaftlich tragfähiges und dauerhaft stabiles Wärmenetz in Breuna.
Für viele Eigentümerinnen und Eigentümer stellt sich die zentrale Frage: Was ist die Alternative? Wer nicht an ein Wärmenetz angeschlossen ist, muss perspektivisch auf eigene Lösungen wie Gas, Öl, Pellets oder eine Wärmepumpe setzen. Für mich ist klar: Öl und Gas sind unter den heutigen und künftigen Rahmenbedingungen keine tragfähige Alternative – auch wenn die Bundesregierung dafür wieder mehr Offenheit signalisiert. Vor Ort brauchen wir keine politischen Schlagworte, sondern eine verlässliche und bezahlbare Wärmeversorgung für die nächsten Jahrzehnte. Ein Wärmenetz ist genau darauf ausgelegt und kann nach heutigem Stand eine Infrastruktur für mindestens 50 Jahre bieten.
Über einen solchen Zeitraum ist bei individuellen Heizalternativen in vielen Fällen damit zu rechnen, dass Eigentümerinnen und Eigentümer ihre Heiztechnik mindestens zweimal erneuern oder grundlegend modernisieren müssen. Je nach System werden dabei pro Investitionszyklus schnell Eigenanteile in einer Größenordnung von etwa 15.000 bis 20.000 Euro anfallen. Beim Wärmenetz fällt demgegenüber für den erforderlichen Umbau nach der Übergabestation im Heizungskeller in der Regel nur ein vergleichsweise überschaubarer Eigenanteil von rund 3.000 Euro an. Für mich zeigt dies sehr deutlich, dass das Wärmenetz nicht nur für Klimaschutz und Versorgungssicherheit steht, sondern auch für eine langfristige Entlastung von wiederkehrenden Einzelinvestitionen in neue Heiztechnik.
Zur Veranschaulichung hilft aus meiner Sicht ein einfacher Vergleich aus dem Alltag: Wenn jemand heute einen neuen Pkw für 3.000 Euro bekäme und damit bei kalkulierbaren Betriebskosten 50 Jahre lang fahren könnte, würden die wenigsten Menschen daran zweifeln, dass dies ein starkes Angebot ist. Genau darum geht es auch beim Wärmenetz: nicht um kurzfristige Bedenken, sondern um die Verantwortung, heute eine Entscheidung zu treffen, die für die nächsten Jahrzehnte trägt. Wer sich zukunftsfest, bezahlbar und enkeltauglich aufstellen will, sollte diese Chance als das begreifen, was sie ist – eine nachhaltige Investition in die Infrastruktur unserer Gemeinde.
Immer wieder höre ich das Argument, zunächst solle die Machbarkeitsanalyse von BBH-Engineering GmbH abgewartet werden, bevor ein Vorvertrag abgeschlossen wird. Ich sage dazu ganz klar: Dieses Abwarten kann für einzelne Eigentümerinnen und Eigentümer zum Risiko werden. Denn solange die konkrete Ausgestaltung des Netzes noch in Planung ist, steht nicht automatisch fest, dass die spätere Wärmetrasse an jedem Haus vorbeigeführt werden kann oder die Kapazität hat noch weitere Häuser zu versorgen. Wer sich erst sehr spät entscheidet, läuft daher unter Umständen Gefahr, dass ein Anschluss technisch oder wirtschaftlich nicht mehr berücksichtigt werden kann.
Auch möglicher Skepsis gegenüber der Umsetzung und dem späteren Betrieb durch die Gemeindewerke Breuna halte ich ein konkretes Beispiel vor Ort entgegen: Im Ortsteil Wettesingen wird bereits seit 2014 ein Nahwärmenetz reibungslos und ohne Ausfall durch die Wettesinger Energiegenossenschaft betrieben. Dieses Praxisbeispiel zeigt für mich sehr deutlich, dass eine langfristig verlässliche Wärmeversorgung auf kommunaler beziehungsweise lokaler Ebene funktioniert.
Am Ende ist es die persönliche Entscheidung jeder Eigentümerin und jedes Eigentümers, ob sie oder er sich dem Wärmenetz anschließt. Ich möchte aber ebenso klar sagen: Eine zweite Chance wird es nicht geben. Wer sich heute dagegen entscheidet, wird später nicht noch einmal zu vergleichbaren Bedingungen einsteigen können. Mir ist bewusst, dass gerade ältere Eigentümerinnen und Eigentümer sich fragen, warum sie jetzt noch umsteigen sollen, wenn ihre bisherige Heizung sie vermutlich noch viele Jahre begleitet. Aber bei dieser Entscheidung geht es nicht nur um den heutigen eigenen Bedarf, sondern auch um die Zukunft des Hauses, um Versorgungssicherheit und um die Frage, welchen Wert eine Immobilie in den kommenden Jahren behalten oder hinzugewinnen wird. Ein Anschluss an das Wärmenetz wird dabei nicht nur Sicherheit schaffen, sondern auch die Attraktivität und den Wert einer Immobilie stärken.
Deshalb werbe ich dafür, diese Chance jetzt mit Weitblick zu nutzen.
Die BBH- Engineering GmbH hat mit der Machbarkeitsstudie begonnen – und wer sich anschließen möchte, kann mit einem unterschriebenen Vorvertrag in den nächsten 3 Wochen noch bei den Planungen berücksichtigt werden.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne persönlich oder telefonisch unter 05693-989811 zur Verfügung.