Vorstellung Masterplan Zentrumsentwicklung
Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 15. Juni 2026 wurde das Resultat der Zentrumsentwicklung präsentiert. Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Frau Kristina Noger, Plan:team AG, hat sich während Eineinhalbjahren dieser Thematik angenommen. Dabei wurden auch die Bevölkerung und viele Direktbetroffene aktiv miteinbezogen. Als Resultat dieser Zentrumsentwicklung wurde ein Masterplan erarbeitet. Dieser Masterplan ist seit 16. Juni 2026 auf der Website der Einwohnergemeinde (www.schoetz.ch) öffentlich einsehbar. Das Projekt wurde von der neuen Regionalpolitik NRP unterstützt.
Der Masterplan leistet einen zentralen Beitrag zur Erreichung der strategischen Ziele des Gemeinderates. Als räumlich und thematisch umfassendes Strategiepapier zeigt er auf, wie sich die Gemeinde in den kommenden Jahren entwickeln soll – mit Fokus auf Freiräume, Nutzungen, Mobilität, Baukultur, Identität und Zusammenleben. Er benennt Entwicklungsmöglichkeiten für Teilgebiete, definiert Massnahmen und Prioritäten und formuliert Zielbilder für die langfristige Entwicklung des Dorfzentrums. Der Masterplan dient als Arbeitsinstrument für Politik, Verwaltung und weitere Akteure und bildet die Grundlage für die Umsetzung der künftigen Entwicklung. Er macht sichtbar, wo Gestaltungsspielräume bestehen und wo gemeinsames Handeln erforderlich ist. Der Masterplan beschreibt zentrale Teilaufgaben als Bausteine eines attraktiven Dorfzentrums. Diese reichen von kurzfristig umsetzbaren Massnahmen bis zu langfristigen Planungen. Entscheidend ist, den Gesamtzusammenhang zu wahren, Aufgaben zu priorisieren und zeitnah mit konkreten Aufwertungen des Dorfkerns zu beginnen.
Einige konkrete Umsetzungsmassnahmen wurden vom Gemeinderat bereits beschlossen, vorbehältlich der Budgetgenehmigung durch die Gemeindeversammlung. Diese Auflistung ist nicht abschliessend:
- Planung und Realisierung Generationenpark
- Öffnung Aussensportanlagen anvisieren. Gemeindeparzellen öffentlich zugänglich machen.
- Aufwertung Grillstellen
- Bushaltestellen im Dorfzentrum mit Wartehäuschen ausstatten.
- Neubau Gemeindehaus
- Aufwertung Dorfplatz im Zusammenhang mit dem Neubau der Gemeindeverwaltung planen.
- Machbarkeitsstudie für einen zukünftigen gemeinsamen Saal von Kirch- und Einwohnergemeinde inkl. Tiefgarage am heutigen Standort des Pfarreiheims und dem vorgelagerten Parkplatz.
- Jährlicher Betrag in der Erfolgsrechnung für die konkrete Umsetzung von kleineren Massnahmen berücksichtigen.
- Fachgremium Bau für Dorfzentrum