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Ein gesegnetes Wochenende

Ein gesegnetes Wochenende mit erfrischenden Plätzen! Der Kartengruß hängt ab Sonntag wieder aus. Herzliche Einladung auch zur Andacht per Anruf unter 05694-9910208.

Zum 3. Sonntag nach Trinitatis, dem 21.6.2026

Vom Suchen und Gefundenwerden spricht der Wochenspruch für die kommende Woche: „Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist“ (Lk 19,10).

Diese Worte gelten Menschen, die sich verirrt haben, die sich schuldig fühlen. Sicher auch denen, die ihren Weg aus den Augen verloren haben. Gott gibt niemanden auf, sondern sucht uns und hilft uns, zu ihm zu finden.

Die Geschichte von Zachäus, dem Zöllner von Jericho, ist vielen bekannt.

Jesus ist zu Gast bei einem Oberzöllner, und in den Augen des Volkes: bei einem Obergauner. Er ist einer der meistgehassten Leute im Gebiet von Jericho. Sein Reichtum stammt aus Betrug und Erpressung. Und in diesem Mann kommt doch so etwas wie Sehnsucht auf. Er will gern Jesus sehen, der durch Jericho kommt und klettert dazu auf einen Baum. Dort entdeckt Jesus ihn. Jesus kehrt bei Zachäus ein. Das ruft natürlich Widerspruch hervor. Alle, nicht nur ein paar, alle, die das mitbekommen, murren und sprechen: Bei einem Sünder ist er eingekehrt.

Die Begegnung mit Jesus macht Zachäus zu einem Menschen, der seine Schuld eingesteht und bereit ist, Schuld wiedergutzumachen. Am Ende der Erzählung steht schließlich der Wo-chenspruch. Kein Wort über Jesus, sondern ein Wort von Jesus. Jesus nimmt das Heft in die Hand. Er gibt bekannt, wozu und für wen er gekommen ist. Jesus sagt das Wort Zachäus direkt. Ihn hat er gesucht. Ihn hat er selig, glücklich gemacht. Es wird nicht berichtet, wie sich das im Leben des Zachäus später ausgewirkt hat. Aber: Er ist gerettet.

Ich finde den Wochenspruch tröstlich. In unsere Verlorenheit hinein kommt Jesus und will uns retten. Er sucht uns, jede und jeden von uns – vielleicht nicht auf einem hohen Baum. Aber er sucht uns in jedem Fall dort, wohin wir uns aufgemacht haben, ihn zu sehen. Das ist der erste Schritt.

Ihre und Eure Pfarrerin Claudia Engler

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe Gesamtkirchengemeinde Diemelstadt veröffentlicht.