Kommunen am Limit
⚠️Trossingen geht es finanziell vergleichsweise gut. Doch auch wir spüren, dass die Belastungen für Städte und Gemeinden immer weiter zunehmen. Die Spielräume werden enger, während die Aufgaben und Erwartungen stetig wachsen.
📍 Was oft abstrakt klingt, hat ganz konkrete Auswirkungen auf unser Leben vor Ort. Denn wenn immer mehr Geld für Pflichtaufgaben aufgewendet werden muss, geraten die Dinge unter Druck, die unsere Gemeinde besonders lebenswert machen: Freiwillige Sport-, Kultur- und Freizeitangebote wie die Troase, unsere Stadtbücherei, die Musik- und Tanzschule, Veranstaltungen im Konzerthaus oder auch soziale Angebote wie der Familienpass.
💛 Aber genau diese Einrichtungen und Angebote machen Trossingen lebenswert. Sie stärken den Zusammenhalt und prägen das gesellschaftliche Leben in unserer Stadt.
„Noch können wir all das erhalten“, sagt Bürgermeisterin Susanne Irion. „Doch wenn sich an der finanziellen Situation der Kommunen nichts ändert, stehen langfristig die Leistungen auf der Kippe, die das Leben vor Ort besonders machen. Wenn Bund und Länder den Städten und Gemeinden immer neue Aufgaben übertragen, müssen sie auch für eine verlässliche Finanzierung sorgen.“
🤝 Gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden machen wir am heutigen Aktionstag deutlich: Städte und Gemeinden brauchen endlich eine verlässliche finanzielle Grundlage. Bund und Länder sind gefordert, kommunale Defizite abzubauen, übertragene Aufgaben vollständig zu finanzieren und den Kommunen die Möglichkeit zu geben, auch künftig vor Ort zu gestalten.