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Heute ist bundesweiter Aktionstag "Kommunen am Limit".

Damit machen Gemeinden, Städte und Landkreise gemeinsam darauf aufmerksam, wie wichtig starke Kommunen für den Alltag vor Ort sind.


Ein wichtiges Thema dabei ist die Konnexität. Das bedeutet:

Wenn Bund oder Land den Kommunen neue Aufgaben geben oder zusätzliche Vorgaben machen, dann müssen sie auch die Kosten dafür übernehmen.

Kurz gesagt: Wer bestellt, bezahlt.


Genau das ist für viele Kommunen eine große Herausforderung. Die Aufgaben werden mehr, die Anforderungen steigen und vieles muss vor Ort umgesetzt werden – aber das Geld wächst oft nicht im gleichen Maß mit.


Ein Beispiel dafür ist bei uns die verlässliche Grundschule mit Ferienbetreuung für Erstklässler. Diese Betreuung ist wichtig und richtig, weil sie Familien im Alltag unterstützt. Sie ist von der Gemeinde zu gewährleisten und muss deshalb auch verlässlich finanziert werden. Daran wird deutlich, wie wichtig eine faire Finanzierung solcher Aufgaben ist.


Wenn immer mehr Mittel für zusätzliche Aufgaben und höhere Standards gebraucht werden, geraten die kommunalen Haushalte insgesamt unter Druck. Dann wird es auch schwieriger, die freiwilligen Leistungen zu erhalten, die das Leben vor Ort besonders prägen.


Dazu gehören in Eschenbach zum Beispiel die Vereinsförderung, Spielplätze, der Seniorennachmittag, das Krautfest, der Martinimarkt und das Kinderfest. Auch das Voralbbad sowie die Technotherm-Halle und die Voralbhalle, die im Verband mitfinanziert werden, gehören dazu.


Genau diese Angebote sorgen für Lebensqualität, Zusammenhalt und Teilhabe in unserer Gemeinde.


Deshalb brauchen die Kommunen mehr Unterstützung von Land und Bund.

Nur wenn Aufgaben insgesamt verlässlich und dauerhaft finanzierbar sind, bleiben Städte und Gemeinden handlungsfähig – und können auch die Angebote erhalten, die den Menschen vor Ort wichtig sind.

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe Gemeindeverwaltung Eschenbach veröffentlicht.