Emma Gremli-Schäli-Stiftung für Sterbebegleitung, Ortsgruppe Engelberg
In jeder der 7 Obwaldner Gemeinden gibt es Frauen und Männer, die Menschen auf deren letztem Weg begleiten. Mit ihrer Anwesenheit spenden sie den Sterbenden Trost und entlasten Angehörige und Pflegepersonal. Eine dieser Freiwilligen ist Susi Schleiss Walthert aus Engelberg. Seit 31 Jahren begleitet sie Menschen am Ende des Lebens und ebenso lange hat sie die Ortsgruppe Engelberg Sterbebegleitung im Klosterdorf geleitet. Wir danken Susi Schleiss ganz, ganz herzlich für die geleistete, sehr kostbare Arbeit, die sie für die Gruppe Engelberg während der vielen Jahre, auch in anderen Ämtern der Stiftung, erbracht hat. Ein herzliches «Vergelts Gott»! Susi Schleiss wird weiterhin in der Gruppe Engelberg mitmachen, als Mitglied und Begleiterin. Per 1. Juli hat Susi Schleiss die Gruppenleitung an Regina Köhli-Trobl übergeben, die bereits 7 Jahre in der Gruppe als Begleiterin mitmacht und nun zusammen mit ihrer Co Gruppenleiterin Caroline Waser-Strebel die Aufgaben und Koordination der Ortsgruppe Engelberg wahrnimmt. Die Engelberger Ortsgruppe gehört, wie auch die anderen 6 Ortsgruppen im Kanton Obwalden, der Emma Gremli-Schäli-Stiftung für Sterbebegleitung an. Frau Gremli wollte, dass ihr Nachlass vollständig für die Sterbebegleitung eingesetzt wird. Seither unterstützt die Stiftung die einzelnen Gruppen in den Gemeinden finanziell. Die Stiftung übernimmt Kosten für Weiterbildung und Spesen der ehrenamtlich tätigen Gruppenmitglieder. Es ist der Gruppe Engelberg wichtig, dass wir da sind in Situationen von Krisen, Unruhe oder eben für die Begleitung beim Sterben von Patienten. Sei es in der Familie oder im Spital oder Heim. Es gibt aber eine Hemmschwelle, um Hilfe zu bitten, in der Annahme, eine solche Zeit, Situation, allein bewältigen zu müssen. Das muss man nicht. Aber genau in diesen Situationen ist die Gruppe da, um Hilfe und Beistand zu geben. Die Arbeit ist ehrenamtlich und so entstehen keine Kosten für die Hilfesuchenden. Es ist Köhli auch ein Anliegen, nach einer Krisen- oder Unruhesituation oder nach einem Todesfall für die Angehörigen da zu sein, falls diese das Bedürfnis haben, sich über diese anstrengenden Momente mit ihren Liebsten auszutauschen. Das Wichtigste bleibt für die Freiwilligen: einfach da zu sein, wenn Menschen Unterstützung oder am Ende des Lebens Begleitung brauchen! Die Gruppe Engelberg ist offen für neue Mitglieder, die sich in den Dienst der Menschen stellen wollen und uns bei dieser sehr anspruchsvollen, aber sehr bereichernden Arbeit mithelfen möchten. Wer Interesse an der freiwilligen Arbeit in der Gruppe hat oder unsere Dienste in einer sehr anstrengenden Situation in Anspruch nehmen möchte, wendet sich an [email protected] oder informiert sich via Website unter www.sterbebegleitungobwalden.ch