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Auf den wegen Europas - Arcachon Tag 4

🌍 Vierte Etappe auf den Wegen Europas

Nach dem Frühstück trafen wir unsere Guide Béatrice auf der Jetée Thiers in Arcachon. Von dort aus gingen wir an Bord und setzten nach Cap Ferret über – bereit für einen neuen Tag voller Entdeckungen.


Nach der Ankunft überquerten wir die Halbinsel bis zur Ozeanküste, um die Auswirkungen der Erosion zu beobachten. Mithilfe von Satellitenaufnahmen des Cap Ferret aus verschiedenen Jahrzehnten konnten die Jugendlichen die Veränderungen der Küstenlinie erkennen. Die heute auf dem Strand oder sogar im Wasser liegenden Bunker zeigen deutlich, wie weit der Ozean im Laufe der Zeit vorgedrungen ist.


Die Wellen, so verlockend wie der Gesang der Sirenen, weckten bei unseren jungen Europäern große Lust auf ein Bad. Doch um ihre Sicherheit zu gewährleisten, haben wir während des gesamten Aufenthalts entschieden, das Baden ausschließlich auf der Seite des Bassins zu erlauben, wo die Bedingungen deutlich weniger gefährlich sind.

Wir wanderten anschließend am Strand entlang bis zum Leuchtturm von Cap Ferret und erfuhren dort mehr über den Beruf des Austernzüchters. Béatrice stellte uns die früher und heute verwendeten Materialien vor. Sie erklärte unter anderem, dass inzwischen sehr viele Kunststoffgeräte genutzt werden – was auch die Frage nach Mikro- und Nanopartikeln aufwirft, die letztlich im Wasser landen.


Die Sonne brannte unbarmherzig, und die Waden wurden erneut auf die Probe gestellt: der lange Marsch durch den Sand… und ich glaube, Mayté wird sich noch lange an die Düne erinnern, die wir erklimmen mussten, um den Strand zu verlassen 😅

Der Vormittag endete entspannt an der conche: Einige planschten im Wasser, andere nutzten die Zeit zum Gespräch oder zum Bewundern der Landschaft.

Zurück in Arcachon war eine kleine handwerklich hergestellte Eiscreme mehr als verdient, bevor wir zu unserem Strand Les Arbousiers aufbrachen – für eine letzte 30‑minütige Badepause. Während einige vergnügt im Wasser plantschten, zogen es andere vor, sich im Schatten auszuruhen.


Schon der vorletzte Tag in Arcachon…

Nach dem Abendessen stand unser großes Spiel „Wer ist es?“ auf dem Programm. Jede*r Jugendliche sollte die Identität eines anderen anhand einiger Hinweise erraten: Lieblingsfarbe, eine Stärke, eine Schwäche, ein zukünftiger Beruf… oder auch die größte Dummheit, die er oder sie je angestellt hat!

Die Herausforderung war bereits vor zwei Tagen angekündigt worden… Man kann also sagen, dass einige sich als echte Sherlock Holmes betätigt haben, um möglichst viele Informationen zu sammeln und ihre Chancen zu erhöhen.

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe Städtepartnerschaft Diemelstadt-Izon e.V. veröffentlicht.