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Neues Energie-Konzept im Walmebad Rhoden

Das Walmebad in Rhoden ist ein Freibad aus den „Sechzigern“.

Das Walmebad ist ein Bürgerbad und anerkannte Sportstätte des Landes Hessen.


Seit dem Jahr 2004 betreibt der Förderverein Walmebad Rhoden e.V. das Freibad ehrenamtlich, zu 100 % in Eigenregie, und hat in den letzten 22 Jahren umfangreiche Sanierungsmaßnahmen vorgenommen.

Im Juni 2026 ging ein weiterer Baustein, das neues Energie-Konzept, in Betrieb.

Leistungsstarke Wärmepumpen in Verbindung mit energieaktiven Schatteninseln ersetzen die vorhandene Gasheizung.

Bereits 2019 hatte der Verein beschlossen, das Walmebad komplett mit erneuerbaren Energien zu betreiben. Es wurden Wege gesucht auf die Verbrennung von Erdgas zu verzichten.

Der erste Schritt war die Investition in eine PV-Anlage, die sofort die Stromkosten für das Freibad senkte.

Die überschüssige PV-Leistung sollte der Beckenheizung zugutekommen.

Mit diesem Ansatz wurde die Expertise der Hessen-Energie GmbH in Wiesbaden gesucht. In mehreren Gesprächen und Arbeitssitzungen, in Wiesbaden und Rhoden, wurde das Walmebad-Energie-Konzept evaluiert und letztendlich im Rahmen eines Landesprogramms für Klimaschutzmaßnahmen gefördert.

Bei einem Investitionsvolumen von 247.000 Euro ergab sich eine Aufteilung bei der das Land Hessen 90 % und die Kommune als Eigentümer der Liegenschaft 10 % zu tragen hat.

Die Umsetzung erfolgte bis zum Beginn der Badesaison 2026.

Mit dem regionalen Netzbetreiber EWF wurden die notwendigen Vorarbeiten erledigt.

Die gesamte Elektrik für das Walmebad wurde entsprechend den Erfordernissen hergestellt.

Leistungsstarke Wärmepumpen wurden installiert. Die Hydraulik des Freibads wurde entsprechend überarbeitet und angepasst.

Der Strom für den Betrieb der Wärmepumpen wird mit energieaktiven Schatteninseln gewonnen. Hier handelt es sich um spezielle PV-Anlagen die gleichzeitig als Aufenthaltszonen für Besucher des Freibades dienen.

Die neuen PV-Anlagen wurden mit der bestehenden Anlage kombiniert und mit einem leistungsstarken elektrischen Speicher ausgestattet.


So arbeitet das Walmebad nach Fertigstellung, komplett ohne den Einsatz von fossiler Energie. Es kommt ausschließlich eigenerzeugter Strom sowie eine Restmenge „Eco-Green“, Ökostrom der EWF zum Einsatz.

Diese Investition kennt eigentlich nur Gewinner:

Das Klima,

denn es werden ca. 30 to CO2 pro Jahr vermieden, was einem Äquivalent von bis zu 3.000 neu gepflanzten Bäumen entspricht.


Die Kommune,

hat ihre Liegenschaft mit dem Einsatz von 10% des Gesamt-Invest deutlich aufgewertet.


Die Bürger,

nutzen ein modernes Freibad für ihre Gesundheit, ihren Sport, Schwimmausbildung,

Freizeit, Spiel und Spaß.


Der Verein

profitiert durch die hohe Quote an eigenerzeugten Solarstrom, der wie eine Kostenbremse wirkt.

Diese Mittel werden weiter in das Walmebad investiert, um langfristig diesen beliebten Bürgertreffpunkt und sozialen Ort der Diemelstadt zur erhalten.


Im Rahmen eines Pressegesprächs mit der WLZ informierte sich Bürgermeister Andreas Fritz über das neue Energie-Konzept im Walmebad.

Foto: v. l. Vereinsvorstände Richard Klaus, Helmut Butterweck, Bgm. Andreas Fritz


Siehe auch den Bericht der WLZ:

www.wlz-online.de/waldeck/diemelstadt/grosse-waermepumpen-heizen-das-freibad-in-rhoden-sparen-kosten-ein-94382057.html

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe Walmebad Rhoden veröffentlicht.
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