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Alte Schule - 2. Beitrag




Nach nur wenigen Tagen ist unser erster Beitrag überholt. So schnell kann man gar nicht reagieren, wie hier öffentliche Flächen weiter versiegelt werden.


In einer Nacht-und Nebel-Aktion haben Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung (angeblich

in Unkenntnis der Verwaltungsspitze) entschieden, sich nicht an die Vorgaben

vom April 2o21 zu halten, sondern die günstige Gelegenheit begonnener Arbeiten dazu zu nutzen, fast 4o% mehr Fläche als vorgesehen zu versiegeln.


In jeder Diskussion über den Bereich Schulstraße, in jeder Begehung wurde für den Erhalt

der Flächen für eine Grünzone in Form eines kleinen Parks oder Bürgergartens plädiert.

Jeder hat davon gewusst, auch die Verwaltung und die Mitglieder des Gemeinderates.


Wie schön wäre es für die Bewohner aus dem Seniorenheim gewesen, auf dem Weg ins Zentrumeinen Stopp im Grünen einlegen zu können? Wie schön für die Nutzer der Bibliothek, ein Buch dort anzulesen?


Vorbei. Wieder eine (nachhaltig) zerstörte Vision.

Da können die Ziele der Bundes- und auch der Landesregierung* in Bezug auf die Reduzierung weiterer Versiegelung noch so oft publiziert werden, Bund oder Land einmal bei Ambitionendes Umweltschutzes zu unterstützen?

Hier eher nicht.

Auf die Gelder von Bund und Lande möchte man allerdings nicht verzichten,

die fordert man trotzdem ein.



* Bund: Netto-Null bis 2050 (d.h., nicht mehr Versiegelung als Entsiegelung)

BW: netto-null bis 2035