Schüler*innen verwandeln Unterführung in ein Kunstwerk
Neckartenzlingen, den 17. und 18. Juni 2026. Gegen halb zehn Uhr morgens füllt sich die Unterführung in der Stuttgarter Straße mit Leben. Ca. 15 Jugendliche und weitere fünf Erwachsene rüsten sich mit Malerkittel, Handschuhen, Wandfarben-Stiften, Atemmasken und Spraydosen. Nach einer kurzen Begrüßung machen sie sich allesamt ans Werk. Das Ziel: binnen zwei Tagen aus der bislang wild bekritzelten und teilweise abschreckenden Straßenunterführung ein kreatives Kunstwerk zu machen.
Der eigentliche Start des Projekts war bereits im März 2026. Über mehrere Wochen und Monate hinweg trafen sich Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und das Team der Schulsozialarbeit, sowie ein professioneller Graffitikünstler regelmäßig während der Zeit der Kunst-AG im Zeichensaal des Gymnasiums. Es wurde getüftelt, Ideen gesammelt, Motive entworfen, die Unterführung in einzelne Abschnitte untergliedert, Gruppen eingeteilt und erste Erfahrungen im Sprayen gesammelt. Aus ersten zaghaften Vorstellungen entstand ein beeindruckender Ideenreichtum.
Dann war es endlich so weit: mit viel Enthusiasmus, hohem Elan und enormem Einsatz haben die jungen Menschen ihre fertigen Entwürfe auf die Wände der Unterführung gebracht. Auch das Logo der Schulsozialarbeit wurde in ein interaktives Graffiti integriert, das zum Entdecken und Verweilen einlädt. Alle Motive zusammengenommen machen die Unterführung zu einem echten Hingucker, bringen Freude in die Gesichter und Gemüter der Menschen und lassen sie nun wieder in neuem Glanz erstrahlen.
Das Team Schulsozialarbeit als Organisatorin blicken glücklich und zufrieden auf dieses gelungene Kooperations-Projekt. Die Freude am kreativen Arbeiten und das sichtbare Ergebnis machen das Graffiti-Projekt für alle Beteiligten zu einem besonderen Erlebnis. Die ersten begeisterten Rückmeldungen von Passantinnen und Passanten zeigten bereits während der Umsetzung, dass sich der Einsatz gelohnt hat. Wer neugierig geworden ist, ist nun herzlich dazu eingeladen, der Unterführung selbst einen Besuch abzustatten und die Kunstwerke vor Ort auf sich wirken zu lassen. Das Team Schulsozialarbeit bedankt sich bei allen Beteiligten für diese gelungene Kooperation und die Unterstützung.
Die jungen Kunstschaffenden verdienen viel Respekt, auch hinsichtlich dem, dass die bemalten Wände vor Schmierereien verschont bleiben