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Erweiterungsbau der Ostbaarschule offiziell eingeweiht

Moderne Räume für die Ganztagesbetreuung stärken den Bildungsstandort Ostbaar


Mit einem gelungenen Sommerfest hat die Ostbaarschule in Oberbaldingen nicht nur das Schuljahr ausklingen lassen, sondern zugleich die Einweihung ihres neuen Erweiterungsbaus gefeiert. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften sowie zahlreichen Gästen aus Politik, Verwaltung und Bürgerschaft wurde das Gebäude offiziell seiner Bestimmung übergeben.


Nach nur rund einem Jahr Bauzeit stehen der Schule künftig moderne Räume für die Ganztagesbetreuung zur Verfügung. Der Erweiterungsbau ist ein wichtiger Baustein, um den ab dem Schuljahr 2026/27 schrittweise geltenden Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung zu erfüllen und Familien ein verlässliches Betreuungsangebot zu bieten.


„Wer in Bildung investiert, baut nicht nur Räume, sondern Zukunft. Genau das haben wir hier gemeinsam getan“, betonte Bürgermeister Jonathan Berggötz. „Mit dem Erweiterungsbau schaffen wir moderne Rahmenbedingungen für unsere Kinder und stärken gleichzeitig die Attraktivität unserer Ortsteile.“


Der Neubau umfasst drei flexibel nutzbare Räume, Nebenräume, eine Küche sowie barrierefreie Sanitäranlagen. Verschiebbare Trennwände und digitale Tafeln ermöglichen eine vielseitige Nutzung, von der Ganztagesbetreuung bis hin zu kreativen Angeboten. Eine Besonderheit ist die Dachfläche, die künftig als Spiel- und Bewegungsbereich genutzt wird. Ergänzt wird das Gebäude durch eine Außentreppe, die sich auch für Unterricht im Freien eignet.


Großen Wert legte die Stadt bereits während der Planung darauf, die Schule eng einzubinden. Gemeinsam mit der Schulleitung, dem Kollegium sowie Eltern und Schülerinnen und Schülern wurden Ideen für die spätere Nutzung entwickelt. So finden sich im Gebäude viele praktische Details wieder, die den Schulalltag bereichern und den Bedürfnissen der Kinder gerecht werden.


Auch in Sachen Nachhaltigkeit setzt der Erweiterungsbau Maßstäbe. Beheizt wird das Gebäude mit einer Wärmepumpe, der benötigte Strom wird künftig größtenteils über eine Photovoltaikanlage auf dem bestehenden Schulgebäude erzeugt. Durch die teilweise Einbettung in das Gelände fügt sich der Neubau harmonisch in das Ortsbild ein und erhält gleichzeitig den Blick auf die benachbarte evangelische Kirche. Auf dem Dach entstand eine zusätzliche Spiel- und Bewegungsfläche mit Tartanbelag, die den Kindern künftig weitere Möglichkeiten für Sport und Bewegung bietet.


Insgesamt investierte die Stadt rund 2,7 Millionen Euro in den Erweiterungsbau. Davon konnten rund 1,8 Millionen Euro über Förderprogramme von Bund und Land finanziert werden.


Bürgermeister Berggötz dankte allen, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben: dem Gemeinderat für die Unterstützung, den Mitarbeitenden des Stadtbauamts, speziell Jürgen Wenzler, Architekt Franz Eisele und den beteiligten Planungsbüros sowie den ausführenden, überwiegend regionalen Handwerksbetrieben. Sein Dank galt ebenso der Schulleitung mit Rektorin Patrizia Schneider, dem Kollegium, den Eltern sowie allen Beteiligten, die den Schulbetrieb während der Bauzeit mit großem Engagement begleitet und die Planung konstruktiv unterstützt haben.


Für einen stimmungsvollen Rahmen der Einweihung sorgte die Bläserklasse der Ostbaarschule, die den Festakt musikalisch begleitete. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten anschließend die Gelegenheit, die neuen Räume erstmals zu besichtigen und sich selbst ein Bild vom gelungenen Erweiterungsbau zu machen.


Mit Beginn des neuen Schuljahres werden die neuen Räume mit Leben gefüllt. Dann zeigt sich, wofür der Erweiterungsbau geschaffen wurde: als Ort zum Lernen, Spielen, Entdecken und gemeinsamen Wachsen, für die Kinder der Ostbaar und kommende Generationen.

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe Stadtverwaltung Bad Dürrheim veröffentlicht.