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Tierheimsituation - Zwei Standorte sind zuwenig

Der HNA-Artikel vom 1. August bestätigt, was die FDP-Kreistagsfraktion seit Langem fordert: So kann es mit der Tierheimversorgung im Landkreis Göttingen nicht weitergehen.


Der Handlungsbedarf ist offensichtlich. Die bestehenden Strukturen stoßen an ihre Grenzen und Tiere, Ehrenamtliche sowie die Kommunen dürfen mit den Problemen nicht länger allein gelassen werden.


Die Zuständigkeit liegt zwar bei den Städten und Gemeinden und nicht unmittelbar beim Kreistag. Der Landkreis kann jedoch eine entscheidende Rolle übernehmen: Er muss moderieren, koordinieren und alle Beteiligten an einen Tisch bringen. Mit dem von der FDP-Kreistagsfraktion geforderten Arbeitskreis wurde hierfür bereits der richtige Weg eingeschlagen.


Dazu gehören neben den Kommunen selbstverständlich auch die Tierschutzvereine, der organisierte Tierschutz und weitere relevante Akteure. Um eine belastbare Grundlage für die weiteren Entscheidungen zu schaffen, hat die FDP-Kreistagsfraktion bereits einen Fragebogenvorschlag zur Ermittlung der tatsächlichen Bedarfe eingebracht.


Jetzt müssen den Worten Taten folgen. Auch die Stadt Göttingen muss sich bewegen und ihrer Verantwortung für eine gemeinsame, zukunftsfähige Lösung gerecht werden.

Nur wenn alle Beteiligten gemeinsam handeln, kann eine leistungsfähige Tierheimstruktur für den gesamten Landkreis entstehen. (Seit Ende 2022 gibt es im Landkreis Göttingen nur noch zwei Tierheime. Doch auch diese stoßen an ihre Kapazitätsgrenzen.


https://www.hna.de/lokales/hann-muenden/hann-muenden-ort60343/goettingen-seit-2022-geschlossen-nur-noch-zwei-tierheime-im-kreis-94424238.html?utm_source=_shared&utm_medium=west&utm_campaign=interactionbar)