Verkehrsversuch: Richtigstellung
Das Thema „Verkehrsversuch in Neuendettelsau“ wird auch in den Sozialen Medien diskutiert. Die Gemeindeverwaltung ist sich bewusst, dass manche Bürgerinnen und Bürger dem Projekt kritisch gegenüberstehen und dies auch öffentlich kundtun möchten. Das ist legitim und wir freuen uns über sachliche Rückmeldungen, Anregungen und Hinweise. Sinn und Zweck des Versuchs, der wissenschaftlich begleitet wird, ist schließlich möglichst viele Daten und Erfahrungen zu sammeln.
Problematisch wird es allerdings, wenn Gerüchte in die Welt gesetzt werden, die einfach nicht der Wahrheit entsprechen. So kursiert derzeit unter anderem die Behauptung, dass die Polizeiinspektion Heilsbronn bereits hohe Bußgelder verhängt hätte wegen Fahrens auf dem alten Radweg. Dies ist schlicht falsch. Eine Rücksprache mit der Polizei seitens der Gemeinde ergab, dass seit dem Start des Verkehrsversuchs lediglich zwei Verwarnungen ausgesprochen wurden: einmal wegen Parkens auf dem Gehweg und einmal wegen Radfahrens mit dem Handy in der Hand. Beide Verwarnungen sind im Hinblick auf die Verkehrssicherheit berechtigt und wären auch ohne den Verkehrsversuch verhängt worden.
Zudem weisen wir den Vorwurf zurück, die Gemeinde und das Landratsamt hätten vorab nicht (genügend) über den Verkehrsversuch informiert. Die erste Mitteilung im Amtsblatt haben wir Ende März veröffentlicht, es folgten fünf weitere – und wir werden auch weiterhin dort berichten. Die FLZ schrieb Mitte Mai erstmals zum Thema. Auf der Homepage sowohl von der Gemeinde als auch vom Landratsamt waren bereits Wochen vor Projektstart ausführliche Informationen rund um den Verkehrsversuch abrufbar. Wir haben die Neuigkeiten über Instagram, Crossiety und den Bildschirm vor dem Rathaus gestreut, Banner am Fahrbahnrand aufgestellt, Flyer verteilt und ausgelegt. Mit anderen Worten: Wir haben sämtliche uns zur Verfügung stehenden Kanäle bedient. Wenn also behauptet wird, die Gemeinde hätte nicht genügend informiert, sagt dies mehr über den Informationsstand der betreffenden Person aus als über unsere Arbeit.
Wir bitten darum, auf öffentlichen Kanälen nicht einfach ungeprüft Behauptungen aufzustellen oder weiter zu verbreiten, sondern sich im Zweifel bei der Gemeinde zu informieren. Vielen Dank!