Anhaltende Trockenheit: Trinkwasser bewusst nutzen
Aufgrund der unterdurchschnittlich gefallenen Schneemenge der vergangenen zwei Jahre, der bereits länger anhaltenden Hitze in diesem Jahr sowie der anhaltend geringen Niederschläge steht derzeit weniger Wasser als üblich zur Verfügung. Die Wasserbilanz für den Monat Juli der Jahre 2024 und 2026 zeigt im Vergleich eine deutliche Veränderung. Im Juli 2026 hat der Wasserverbrauch gegenüber 2024 um 32 % zugenommen, während die Quellschüttungen gleichzeitig um 30 % zurückgegangen sind. Dies zeigt, dass der steigende Wasserverbrauch mit den sinkenden Quellschüttungen in engem Zusammenhang steht und sich beide Entwicklungen gegenseitig verstärken.
Wichtig: Die Trinkwasserversorgung bleibt aktuell sichergestellt. Es bestehen aktuell keine Verbrauchseinschränkungen.
Dennoch bitten wir Sie, mit unserem Trinkwasser bewusst und verantwortungsvoll umzugehen. Ein sorgfältiger Umgang mit dieser wertvollen Ressource trägt dazu bei, die Versorgung auch bei anhaltender Trockenheit langfristig zu sichern.
Bereits kleine Massnahmen können einen Beitrag leisten:
+ Wasser nur dort verwenden, wo es tatsächlich benötigt wird.
+ Grössere Wasserbezüge, die zeitlich nicht dringend sind (z. B. das Befüllen von Pools oder umfangreiche Bewässerungen), nach Möglichkeit nicht in den Spitzenverbrauchszeiten am frühen Morgen oder über die Mittagszeit, sondern auf die übrigen Tages- und Nachtstunden verteilen.
+ Bewässerungen möglichst gezielt und effizient durchführen.
+ Undichte Wasserhähne oder Leitungen zeitnah reparieren.
Mit einer gleichmässigeren Verteilung des Wasserbezugs über die täglichen 24 Stunden kann das Versorgungssystem entlastet werden, ohne den Gesamtverbrauch
Um die Versorgungssicherheit auch langfristig zu stärken, plant die Stadtgemeinde zudem die Wasserüberführung vom Brei in Richtung Aegerta über die in Planung stehende Grindji-Hängebrücke. Mit dieser Infrastrukturmassnahme soll das verfügbare Wasserdargebot weiter verbessert und die Trinkwasserversorgung insbesondere in niederschlagsarmen Perioden nachhaltig gesichert werden.
Wir beobachten die Entwicklung der Wassersituation laufend und informieren, falls sich die Lage verändert, und danken fürs Verständnis.