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Auf dem Vormarsch

Begünstigt durch die hohen Temperaturen tritt die Gottesanbeterin in Baden-Württemberg häufig und relativ früh im Jahr auf. Die bis 8 cm langen Weibchen und bis 6 cm langen Männchen sitzen an sonnigen Stellen an Stauden oder auf Sträuchern. Da sie aber unbeweglich ruhen und durch ihre Färbung gut getarnt sind, erkennt man sie nur schwer. Ihren Namen hat die Fangschrecke von den aneinander gelegten Vorderbeinen. Bekannt ist die Gottesanbeterin oder Mantis dafür, dass das Weibchen nach der Begattung öfter einmal das Männchen tötet (aber meist kommt das Männchen davon). Die Larven und die erwachsenen Gottesanbeterinnen ernähren sich von Insekten und Spinnen. Die Tiere lauern unbeweglich auf Beute oder nähern sich in Zeitlupe an, um dann blitzschnell zuzuschlagen. Das völlig ungiftige Insekt ist für Menschen harmlos, es sticht nicht.

Foto: NABU/Mathias Schäf

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe NABU Aichtal-Neckartenzlingen veröffentlicht.