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Gruß zum Wochenende

Einen guten Start ins Wochenende und gesegnete Tage! Der Kartengruß hängt wieder nach dem Gottesdienst aus. Herzliche Einladung auch zur Andacht per Anruf unter 05694-9910208.

Zum 11. Sonntag nach Trinitatis, den 16.8.2026

Mitten im Sommer lädt uns dieser Sonntag ein, sich mit Schatten in Gestalt von Hochmut und Arroganz auseinanderzusetzen und zu Demut im Sinn von Menschlichkeit zu finden. Jesus wandte sich an einige, die in „falschem“ Selbstvertrauen meinten, „in Gottes Augen“ gerecht zu sein, und die deshalb für die ande-ren nur Verachtung übrig hatten. Dazu erzählt Jesus, wie sich ein Mensch, auf dem Weg zum Tempel, laut selbst lobt und auf einen Menschen herabblickt, der sich im Hintergrund hält und um Vergebung seiner Sünden bittet. Dieser – so sagt Jesus - geht gerechtfertigt nach Hause, der andere nicht. „Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“ (Lk 18,14)

Was geht uns durch den Kopf, wenn wir dies hören? Kennen wir das auch? Dass Menschen ihr Selbstbewusstsein daraus beziehen, dass sie andere abwerten? Und wie sieht es mit dem anderen Menschen aus? Voller Vertrauen schüttet er sein Herz aus: „Gott, vergib mir meine Schuld.“ Was für ein Vertrauen! Und was für eine Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber! Was für eine innige, liebevolle Begegnung mit Gott! Wer so betet, hat keinen Zweifel daran, dass Gott voller Liebe auf ihn schaut,

Das muss ein schönes Gefühl sein: Sich Gott so in die Arme zu werfen mit allem, was nicht im Leben stimmt. Sich nicht vor sich selbst zu rechtfertigen oder besser zu machen vor anderen und vor Gott. Das schenkt ein Gefühl von Freiheit und Frieden mit sich selbst.

Doch es ist nicht leicht, sich Gott einfach in die Arme zu werfen. Aber Jesus macht uns Mut, Gott zu vertrauen und ihn um Vergebung zu bitten, wenn wir gesündigt haben. Dann können wir unser Leben gut leben, gut weiterleben. Das ist eine Lebensaufgabe. Darum lasst uns bitten: „Gott, wir bitten dich, dass wir zu Menschen werden, die um Vergebung bitten und ihr Lebenswerk fortsetzen.“

Gottes Segen gebe Kraft dazu!

Ihre und Eure Pfarrerin Claudia Engler

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe Gesamtkirchengemeinde Diemelstadt veröffentlicht.