Bundesweiter Warntag am 11. September 2026
Am zweiten Donnerstag im September ist es wieder so weit: Bund, Länder und Kommunen testen gemeinsam ihre Warnsysteme. In diesem Jahr fällt der Bundesweite Warntag auf den 10. September. Ab 11 Uhr wird eine Probewarnung ausgelöst.
Ziel des Warntags ist es, die verschiedenen Warnwege einmal im Jahr auf den Prüfstand zu stellen. Gleichzeitig ist es eine gute Gelegenheit, sich damit vertraut zu machen, wie die Bevölkerung im Ernstfall gewarnt wird. Dabei werden Warnkanäle (u.a. Warn-App NINA, Cell Broadcast) und Sirenen testweise ausgelöst. Wichtig ist: Zum Zeitpunkt der Auslösung besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.
Um 11 Uhr geht die Probewarnung als Warntext an alle Stellen, die an das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) angeschlossen sind – etwa Radiosender oder App-Anbieter. Von dort wird sie zeitversetzt an Fernseher, Radios und Smartphones weitergeleitet, sodass die Warnung dort gelesen oder gehört werden kann. Zusätzlich schalten sich, wo vorhanden, auch kommunale Warnmittel wie Sirenen oder Lautsprecherwagen zu. Der Warntag dient der Überprüfung der technischen Warninfrastuktur.
In Eschenbach und Heiningen wird auf das Auslösen der Sirene verzichtet, da diese jeden Monat getestet wird. Es ist aber durchaus möglich, dass Sie Sirenenwarntöne aus angrenzenden Gemeinden hören.
Gegen 11:45 Uhr wird über dieselben Kanäle, über die zuvor gewarnt wurde, wieder Entwarnung gegeben. Dies ist inzwischen auch über Cell Broadcast möglich.
Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.bbk.bund.de