Wir stellen uns vor!
Ich bin Heinz, "knapp" über 60 und wahrscheinlich einer der wenigen Menschen, die man wirklich als „Beecker Urgestein“ bezeichnen darf. Ich bin hier geboren. Wenn man also wissen möchte, was es bedeutet, ein Leben lang Beecker zu sein, kann ich vielleicht ein bisschen davon erzählen.
Beruflich bin ich Diplomingenieur Fachrichtung Chemie und habe viele Jahre als Lehrer gearbeitet, bevor ich mich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet habe.
Ganz so ruhig ist es seitdem allerdings nicht geworden. Dafür sorgt schon mein ausgeprägtes Vereinsmeier-Gen. Ich bin in zahlreichen Beecker Vereinen und Gruppen aktiv und habe über die Jahre so ziemlich jede Ecke unseres Dorflebens kennengelernt.
Im neuen Dorfausschuss bin ich als Kassierer für unsere Finanzen zuständig – und das übrigens nicht erst seit gestern. Auch im „alten“ Dorfausschuss habe ich diese Aufgabe viele Jahre übernommen.
Und Kassierer bedeutet bei uns nicht nur, am Jahresende Zahlen zusammenzuzählen. Einer muss schließlich dafür sorgen, dass auch wirklich Kleingeld in der Kasse liegt, wenn welches gebraucht wird. 😉 Ob Wechselgeld, eine kurzfristige Besorgung oder die Frage, woher das nötige Bargeld für die nächste Veranstaltung kommt – da kümmere ich mich drum.
Besonders eng bin ich auch mit unserem Weihnachtsmarkt verbunden. Dort kümmere ich mich vor allem um unsere Aussteller – von der ersten Kontaktaufnahme über die Organisation bis hin zu den vielen kleinen Dingen, die im Hintergrund geklärt werden müssen, damit am Ende alles passt. Denn ein guter Weihnachtsmarkt braucht nicht nur Glühwein und Lichter, sondern vor allem Menschen, die mit ihren Ständen, Ideen und Angeboten dabei sind.
Besonders am Herzen lagen und liegen mir aber unsere Kinder und Jugendlichen. Viele Jahre durfte ich die Beecker Pfadfinder leiten. Gemeinsam mit einem großartigen Team haben wir unzählige Jugendfreizeiten auf die Beine gestellt und dabei so einige Kilometer zurückgelegt – von Portugal bis Norwegen.
Norwegen ist übrigens auch privat eines meiner liebsten Reiseziele. Vielleicht liegt es daran, dass man dort genauso viel Natur, Gemeinschaft und Abenteuer findet wie bei einer guten Pfadfinderfahrt – nur mit etwas weniger Organisationsaufwand.
Was mir an Beeck besonders wichtig ist? Dass Menschen sich engagieren, Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen. Genau das macht für mich unser Dorf aus.
Ich freue mich deshalb, auch im neuen Dorfausschuss meinen Teil dazu beizutragen, dass Traditionen erhalten bleiben, Gemeinschaft gelebt wird und Beeck auch für die nächsten Generationen ein Ort bleibt, an dem man gerne zuhause ist.
Und wenn irgendwo jemand sagt: „Das haben wir früher aber anders gemacht …“ – dann bin ich wahrscheinlich auch nicht weit weg. 😉
Denn ein bisschen Vereinsmeierei gehört zu Beeck einfach dazu.