Tigermücke im Kanton Zug nachgewiesen
Am Ibelweg in der Gemeinde Baar an der Grenze zur Stadt Zug ist eine Asiatische Tigermücke nachgewiesen worden. Es handelt sich um eine invasive gebietsfremde Art. Sie sticht häufiger als die Gemeine Hausmücke, auch tagsüber, und die Stiche sind unangenehmer. Zudem kann sie Tropenkrankheiten übertragen.
Das kantonale Amt für Umwelt überwacht in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Baar, der Stadt Zug und dem Schweizerischen Mückennetzwerk das betroffene Gebiet mit Fallen zum Nachweis von Mückeneiern. Die Fallen sind für Menschen und Haustiere ungefährlich. Ihre Position soll nicht verändert werden.
Beobachtungen melden
Beobachtungen der Tigermücke oder Entdeckungen können von der Bevölkerung online auf der Meldeplattform Schweizerisches Mückennetzwerk gemeldet werden (siehe Link). Dabei ist wie folgt vorzugehen:
- Stülpen Sie einen Becher über die Mücke und schieben ein Blatt darunter. Anschliessend für zwei Stunden in den Tiefkühler stellen.
- Danach Mücke fotografieren: Die Stelle hinter dem Kopf von oben und die Enden der Hinterbeine müssen klar zu sehen sein.
- Angaben auf der Meldeplattform (siehe Link) ausfüllen und Foto hochladen.
- Mücke aufbewahren für den Fall, dass das Foto für eine Identifikation nicht ausreicht.
Links
Meldeplattform Schweizerisches Mückennetzwerke: http://www.muecken-schweiz.ch
Weitere Informationen finden Sie auf der Website: Tigermücke im Kanton Zug nachgewiesen — Einwohnergemeinde Menzingen
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