Collagebild 1

Von Äpfeln, Kürbissen und steilen Weinberghängen – Erntezeit bei den Montagsturn

In der Auwiesenhalle wurde es bei den Montagskursen in der vergangenen Turnstunde herbstlich: Die Erntezeit war auch hier angekommen.

Die Früchte hingen teilweise hoch oben und waren nicht so leicht zu erreichen. Also mussten die kleinen Erntehelfer zu anderen Mitteln greifen: Mit Sandsäckchen wurden die Äpfel von der Sprossenwand oder den Käsen heruntergeworfen. Auch Trampolin und Leiter kamen zum Einsatz, um an die höher gelegenen Früchte zu gelangen.

Teamarbeit war beim Verladen der Ernte gefragt. Die Äpfel wurden durch ein Rohr gerollt und mussten anschließend sicher in der bereitstehenden Kiste landen. Manch ein Turnkind verschloss kurzerhand den Ausgang des Rohres damit alle „Äpfel“ auf einmal herausrollten – dabei alle in die Kiste zu bekommen, war fast ein Ding der Unmöglichkeit …

Besonders rasant ging es am steilen „Weinberghang“ zu. Hier wurde gerannt, gehüpft und gerollt, hoch und runter und was das Zeug hielt. Manch ein Turnkind hätte bei diesem Tempo vermutlich die Hälfte der Reben verloren – zum Glück waren sie ohne Ernteköcher unterwegs!

Etwas ruhiger war das Tempo auf der Mattenschaukel. Dort schlüpften die Kinder in die Rolle von Äpfeln und Birnen, die an den Ästen hingen und sanft im Wind schaukelten. Damit den Kindern der Wind auch tatsächlich durch die Haare wehte, waren die Begleitpersonen gefragt: meist wurde aus dem sanften Wind ein so starker Sturm, dass die Schaukel bis fast zur Decke flog – sehr zur Freude unserer kleinen Turner.

Auch die Kürbisernte stellte alle vor eine Herausforderung. Beim Balancieren über die Kürbisse auf der Bank entwickelten die Familienturner gleich zwei unterschiedliche Strategien: Die einen versuchten, die Kürbisse möglichst nicht zu berühren, damit sie bloß nicht kaputtgingen. Die anderen standen mutig direkt darauf – und stellten schnell fest, wie wackelig ein solcher Kürbis sein kann. Und noch andere stießen die „Kürbisse“ von der Bank und hatten dann freie Bahn und balancierten ohne Hindernisse zum anderen Ende der Bank.

Passend zum Stundenthema spielten wir (in Anlehnung an den „Schwänzchen-Klau“) zum Abschluss noch gemeinsam „schnappt die Äpfel“ (in Form von Chiffontüchern) der anderen Turnkindern aus den Hosenbünden. Zum Schluss waren damit auch die letzten leeren Obstkisten beladen und alle konnten zufrieden nach getaner Arbeit nach Hause gehen.

Der Herbst hat aber noch mehr zu bieten und das nächste Abenteuer wartet bereits nächste Woche auf die Montagsturner: Dann holen wir den Herbstwald in die Auwiesenhalle und üben weiter für unseren Laternenlauf. Ihr seid doch alle wieder mit dabei?

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe TSV - Kinderturnen veröffentlicht.