Collagebild 1

Was steckt hinter den Plänen für das Haus des Gastes?

Die Stadt und die Kur- und Bäder GmbH laden zur Besichtigung der Rathäuser und des Hauses des Gastes ein


Wie können die Stadtverwaltung und die Kur- und Bäder GmbH künftig gut aufgestellt sein, mit geeigneten Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten und einem guten Service für Bürger und Gäste? Diese Frage beschäftigt die Stadt bereits seit längerer Zeit. Denn die vorhandenen räumlichen Möglichkeiten im Rathaus I und insbesondere im angrenzenden Rathausanbau stoßen zunehmen an ihre Grenzen. Der Anbau wurde nach umfangreichen Untersuchungen als nicht wirtschaftlich sanierbar eingestuft. Zudem sind verschiedene Bereiche der Stadtverwaltung auf mehrere Standorte im Stadtgebiet verteilt.


Eine wichtige Rolle spielt dabei das Haus des Gastes (HdG), das die Stadt im November 2025 von der Kur- und Bäder GmbH erworben hat. Es soll künftig als zusätzlicher Verwaltungsstandort dienen und entsprechend umgebaut werden. Damit verbindet die Stadt zwei wichtige Anliegen: Zum einen soll das Haus des Gastes als stadtbildprägendes Gebäude erhalten und für die Zukunft gesichert werden. Zum anderen geht es darum, die Stadt- und Kurverwaltung langfristig zukunftsfähig aufzustellen, Verwaltungsbereiche näher zusammenzuführen und angemessene Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten sowie einen guten Service für Bürger und Gäste zu ermöglichen.


Der Stadt ist bewusst, dass ein solcher Umbau angesichts der angespannten Haushaltslage eine besondere Herausforderung darstellt, daher ist die Finanzierung des Umbaus noch zu klären. Dabei sollen sämtliche in Betracht kommenden Fördermöglichkeiten geprüft und, soweit die Voraussetzungen erfüllt sind, konsequent ausgeschöpft werden. Zugleich gilt es, die räumlichen und baulichen Perspektiven des Hauses des Gastes sorgfältig zu prüfen und die Möglichkeiten für eine nachhaltige Nutzung auszuloten. Umso wichtiger ist es, die räumlichen Gegebenheiten und möglichen Perspektiven vor Ort nachvollziehbar zu machen.


Im Vorfeld der anstehenden Beratungen des Gemeinderats am 19. November möchte die Stadt und die Kur- und Bäder GmbH deshalb allen Interessierten die Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild der aktuellen räumlichen Situation zu machen: Wie sehen die heutigen Arbeitsbedingungen aus? Welche räumlichen Herausforderungen bestehen? Und welche Möglichkeiten bietet das Haus des Gastes für eine künftige Nutzung?


Dazu laden die Stadt und die Kur- und Bäder am Dienstag, 10. November, um 16:30 Uhr am Rathaus I, Luisenstraße 4, zu einer gemeinsamen Begehung der beiden Rathäuser und des Hauses des Gastes ein.


Bürgermeister Jonathan Berggötz und der Geschäftsführer der Kur- und Bäder GmbH, Markus Spettel werden die Begehung persönlich begleiten und für Fragen und Erläuterungen zur Verfügung stehen.


Die Stadt möchte damit einen transparenten Einblick in die bestehende räumliche Situation ermöglichen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Gelegenheit geben, sich unmittelbar vor Ort mit den Rahmenbedingungen und Fragestellungen rund um die zukünftige Nutzung des Hauses des Gastes auseinanderzusetzen.


Die Teilnahme ist aus organisatorischen Gründen nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Anmeldung ist bis Freitag, 6. November, 12:00 Uhr per E-Mail an [email protected] oder unter Telefon: 07726 666-606 möglich.


Je nach Anzahl der Anmeldungen kann die Begehung in mehreren Gruppen durchgeführt werden.


Die Stadt lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, diese Gelegenheit zu nutzen und sich selbst ein Bild von den räumlichen Gegebenheiten zu machen.

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe Stadtverwaltung Bad Dürrheim veröffentlicht.
[#<Card::Document id: 109804>]