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Dokumentarfilm „48/49 - Revolution in Baden.“ im Kino

Die wohl größte Geschichte Badens im Kino

Dokumentarfilm „48/49 - Revolution in Baden.“ läuft in zehn Kinos (darunter am 29.11.2026 um 11 Uhr in "Die Kamera" in Heidelberg), fast 2.000 Karten sind bereits insgesamt verkauft


Das Volk stellte 1847 in Offenburg 13 Forderungen, preußisch-badische Standgerichte antworteten 1849 mit 27 Hinrichtungen. Dazwischen liegt die wohl größte Geschichte Badens. Die Filmmanufaktur visiris aus Sasbachwalden erzählt sie in ihrem Dokumentarfilm „48/49 - Revolution in Baden.“: vom Offenburger Salmen, wo 1847 die Forderungen des Volkes verlesen wurden, über viele Stationen in ganz Baden bis nach Rastatt, wo die Revolution 1849 endete.

Der Film hatte am 16. Oktober im Kino Forum Offenburg Premiere, zwei Tage später folgte eine zweite Premiere im Salmen. Inzwischen zeigen ihn zehn Kinos, bis Ende Oktober wurden fast 2.000 Karten verkauft.

Sieben Jahre lang hat visiris an dem Film gearbeitet. Gedreht wurde seit 2019 an Originalschauplätzen, darunter im Offenburger Salmen, im Karlsruher Schloss und in den Rastatter Kasematten. 19 Expertinnen und Experten kommen zu Wort, Historikerinnen und Historiker ebenso wie Politikerinnen und Politiker. „Auf den Spuren der badischen Vergangenheit interviewten wir renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Politikerinnen und Politiker“, sagt Regisseur Frank König. „Darunter hatten wir die Ehre, exklusiv mit Wolfgang Schäuble eines seiner letzten Interviews über den Wert der Demokratie zu führen.“ Das Gespräch entstand im Offenburger Hotel Liberty.

Der Film verbindet die Expertengespräche mit Spielszenen. Sie zeigen die Schicksale der Menschen von damals: ihre Hoffnungen, ihre Ängste und den Preis, den sie für die Freiheit zahlten. Er erzählt von Friedrich Hecker, Gustav und Amalie Struve, Großherzog Leopold, Georg und Emma Herwegh, Otto von Corvin, Amand Goegg, Lorenz Brentano und vielen anderen. David Nathan, die deutsche Stimme von Johnny Depp, liest Georg Herweghs Gedicht „Aufruf“.

Gezeigt wird der Film bisher in Kinos in Offenburg, Lahr, Rastatt, Achern, Baden-Baden, Karlsruhe, Bruchsal, Heidelberg und Reutlingen, weitere Kinos haben ihn angekündigt. Er dauert 154 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Alle Termine, Tickets und den Trailer gibt es unter www.badische-revolution.de.


Der Film auf einen Blick

Titel: 48/49 - Revolution in Baden.

Genre: Dokumentarfilm

Länge: 154 Minuten

Altersfreigabe: ab 12 Jahren

Kinostart: 16. Oktober 2026

Regie: Frank König

Produktion: visiris GmbH, Sasbachwalden

Kamera: Jonas Hütte, Tobias Schmiederer

Ton und Musik: Daniel Gerhard

Sprecher: David Nathan (Georg Herweghs „Aufruf“)

Dieser Beitrag wurde in der Gruppe Rathaus / Verwaltung (intern) veröffentlicht.