Thurella Areal : Mit Speck fängt man Mäuse - aber hoffentlich keine Gwerbler

Ausgerechnet Jürg Hugelshofer, sonst eher für Solarzellen, Wiederverwertung und "urban gardening " oder gar ein flächendeckendes Netz von Defibrillatoren in der Gemeinde werbend - wenn er nicht gerade zwischen seinem Haus in Griechenland und Eglisau hin und her fliegt - schickt den Gewerbetreibenden in Eglisau eine Einladung zum Gratis- Bauhandwerker-Znüni, im Namen des Bauherrn des Thurella- Projektes, Robert Hofer. Er rät den KMU's, doch am 15. Januar teilzunehmen, denn bei einer Annahme von Umzonung und Gestaltungsplan am 9. Februar würden rund 90 Mio Franken verbaut. Da müsse man doch dabei sein. Und schon vor der grossen Znüni-Veranstaltung sollte besser ein Kurzbeschrieb oder eine Homepage eingesandt werden.
Glaubt der ehemalige Tierarzt etwa wieder an den Osterhasen oder weiss er als Unternehmer noch nicht, wie die Zusammenarbeit zwischen KMU, Kleingewerbe und einem Totalunternehmen wie Leemann und Bretscher AG in Winterthur, im Besitze von Robert Hofer, funktioniert?
So unterschiedliche Hüte auf einem Kopf tragen zu können, das schlägt nicht nur alle Rekorde gelebter Ironie- im Moment ja bei uns in Eglisau im Trend- sondern wäre schon fast Stoff für einen Film, etwa zum Thema: Mit Speck fängt man Mäuse- auch heute noch?