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Bericht zur Parteiversammlung vom 24. November 2022

Bildlegende: Präsidentin Gabriela Schnider-Schnider (links), die für den Kantonsrat nominiert wurde, bedankt sich bei Regierungsratskandidatin Michaela Tschuor-Naydowski für ihren Besuch.

Die Mitte Schüpfheim nominierte anlässlich ihrer Parteiversammlung vom 24. November Gabriela Schnider-Schnider als Kantonsrätin. Regierungsratskandidatin Michaela Tschuor-Naydowski stellte sich der Versammlung vor.

Bild und Text Daniela Portmann-Epp

Präsidentin Gabriela Schnider durfte an der gut besuchten Parteiversammlung mit Michaela Tschuor, Regierungsratskandidatin, und Christian Ineichen, Präsident der Mitte Kanton Luzern, zwei illustre Gäste begrüssen. Im Fokus stand die Nomination von Gabriela Schnider für den Kantonsrat. Einleitend an die Versammlung wurde in einer Schweigeminute Walther Unternährer und Josef Balmer-Emmenegger, zwei langjährigen und geschätzten Parteikollegen, gedacht.

Rückblick, Dank und Ausblick
In der Person von Hanspeter Staub-Gilli ist für die abgetretene Christine Bouvard Marty das Gemeindepräsidium neu besetzt worden. Die Übergabe ist inzwischen erfolgt und dem neuen Gemeindepräsidenten Hanspeter Staub wurde nur das Beste für die Ausübung seines Amtes gewünscht. Präsidentin Gabriela Schnider hielt die Laudatio für Christine Bouvard Marty und bedankte sich im Namen der Partei für ihren unermüdlichen Einsatz. Eine weitere personelle Änderung betrifft die Demission von Fabian Niklaus ausder Parteileitung.
Wendelin Emmenegger orientierte über diverse anstehende Projekte und zu behandelnde Geschäfte anlässlich der anstehenden Gemeindeversammlung vom 29. November 2022.

Vorstellung Michaela Tschuor
Auf sympathische Art und Weise stellte sich Michaela Tschuor der Versammlung vor. Die Juristin ist verheiratet und Mutter von drei Kindern im Teenageralter. 2012 als Sozialvorsteherin in Wikon in den Gemeinderat gewählt, übernahm sie im Jahr 2019 das Gemeindepräsidium. Zudem ist Michaela Tschuor als Kantonsrätin tätig. Themen wie die Versorgungssicherheit im Gesundheitswesen, die Vereinbarung von Beruf und Familie aber auch das Verhältnis und der Austausch zwischen Kanton, Städten und Gemeinden liegen ihr am Herzen. Michaela Tschuor betonte das Privileg, in einer direkten Demokratie das Wahlrecht nutzen zu können und animierte, dieses auch auszuüben.

Einstimmig nominiert
Nach den einleitenden Worten von Vizepräsident Koni Tanner äusserte sich Gabriela Schnider zu ihren Beweggründen für eine erneute Kandidatur. Die vier vergangenen Jahre hätten sie und ihr Umfeld geprägt. Namentlich die Übergabe des Postautobetriebes nach 25 Jahren, im Gegenzug aber das Engagement bei der Gemeinde für den Schulbusbetrieb oder die Geburt ihrer zwei Enkelkinder. Der Einblick in verschiedene Themen, verbunden mit einem regen Austausch, sowie der Einsitz in der Kommission EBKK (Kommission für Erziehung, Bildung und Kultur), wären eine Bereicherung ihrer politischen Tätigkeit. Gabriela Schnider erwähnte die noch laufende Legislatur, welche durch die verschiedenen Krisen und deren Bewältigung geprägt war. Mitreden und Mitbestimmen mit dem nötigen angeeigneten Rüstzeug lautet ihr Credo. Die Versammlung verdankte das Engagement von Gabriela Schnider mit einem grossen Applaus und nominierte sie einstimmig.
Anschliessend bedankte sich Kantonalpräsident Christian Ineichen für die grosse Arbeit zugunsten der Mitte-Partei und orientierte über die anstehenden Fairness-Initiativen. Nach allseitigem Dank schloss die Präsidentin die Versammlung und leitete zum Apéro über, bei welchem noch rege diskutiert wurde.