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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, erstmals seit vielen Jahren erleben wir wieder hohe Wasserstände im Altenautal und darüber hinaus. Bisher gibt es nur einen Pegelstandsmesser an der Altenau, dessen Messwerte öffentlich zugänglich sind: https://www.hydrologie.nrw.de/lanuv/webpublic/#/overview/Wasserstand/station/28618/Nordborchen/Wasserstand?period=P7D Hier ist gut zu erkennen, dass die Altenau in Nordborchen nur kurzfristig am zweiten Weihnachtstag den Pegel von 175 cm überschritten hat, was einem 'kleinen Hochwasser' entspricht. Über diese Seite hat man Zugriff auf weitere Pegel, die z.B. die kritische Situation an der Weser mit 'großem Hochwasser' darstellen: https://www.hochwasserzentralen.de/aktuelle-situation?land=NW&typ=bundesland#close Die moderate Situation im Altenautal wird durch die Rückhaltebecken in Husen und zwischen Atteln und Ebbinghausen, die nach der Heinrichsflut im Jahr 1965 errichtet wurden, ermöglicht. Das anhängende Bild zeigt die beiden Rückhaltebecken. Das Rückhaltebecken zwischen Atteln und Ebbinghausen ist aktuell ca. zur Hälfte angestaut ist und hat bisher ca. 1 Millionen Kubikmeter Wasser zurückgehalten. Im Rahmen des Digitalisierungsprojektes in Etteln sind wir aktuell dabei, Sensoren zu installieren, die weitere Pegelstände der Altenau, aber auch Regenmengen, Grundwasserpegel oder Bodenfeuchte messen. Diese Werte werden wir öffentlich zugänglich machen. Erstmals wird dies im Rahmen des Jahresauftakts im Ettelner Bürgerhaus am 26.01.2024 geschehen. Im Rahmen eines EU-Förderprojektes sollen diese Sensordaten, ergänzt um Vorhersagemodelle und unter Anwendung von künstlicher Intelligenz für die Realisierung eines Hochwasserfrühwarnsystems für Teile Ettelns genutzt werden. Ich wünschen euch einen guten Rutsch und alles Gute für das Neue Jahr 2024! Ulrich Ahle Ortsvorsteher Etteln