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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, (leider heute eine etwas längere Neuigkeit) unser Projekt 'Digitaler Dorfzwilling Etteln (DiDoZ)' ist jetzt im zweiten von drei Jahren. Eine Reihe von Projektergebnissen sind bereits erzielt worden, auch wenn sie von der Bevölkerung bisher in der Breite noch nicht genutzt werden können. Eine erste Digitalanzeige ist im Rahmen des Projektes vor dem Rathaus in Borchen installiert worden. In Etteln sollen drei weitere Digitalanzeigen installiert werden (Kirche, Gemeindehalle und Sportplatz), hier warten wir noch auf die Baugenehmigung (in Deutschland müssen solche Anzeigen, wenn sie größer als 1 Quadratmeter sind, mit einer Baugenehmigung versehen werden (mit Standsicherheitsnachweis, Statik, Fundamentplan, Bewährungsplan, ...) :-(. Trotzdem gehen die Ideen in Etteln nicht aus und wir wollen uns gemeinsam mit einem Konsortium um ein neues Projekt bei der Deutschen Energie Agentur bewerben. Etteln ist hier geeignet, da wir mittlerweile das 34-fache des eigenen Stromverbrauchs durch erneuerbare Energien erzeugen und im gesamten Versorgungsgebiet der WestfalenWeser die höchste Dichte an privaten PV-Anlagen haben (von gut 600 Häusern haben 238 eine PV-Anlage). Für den Projektantrag suche ich Haushalte in Etteln die: - eine PV-Anlage und eine Wärmepumpe / ein e-Auto haben - bereit sind, die Messwerte ihrer intelligenten Stromzähler (falls noch nicht vorhanden, werden sie im Rahmen des Projektes verbaut) in einem digitalen Datenraum bereitzustellen (dieser Datenraum wir basierend auf den Technologien der Organisation Gaia-X, die ich in Brüssel leite, realisiert) Schön wäre es zudem (nicht zwingend): - bereit sind, eine Steuerbox verbauen zu lassen, die die Wärmepumpe, die Ladestation oder große Verbraucher wie Schrotmühlen einschalten lassen, wenn ausreichend Strom aus erneuerbaren Energien zur Verfügung steht. Dies würde die Möglichkeit bieten, sogenannte dynamische Stromtarife zu nutzen, an denen die WestfalenWind Strom aktuell arbeitet. Heute haben wir in Etteln bei der WestfalenWind Strom einen Tarif der immer 30% unter Grundversorgertarif liegt. Im Rahmen des Projektes soll ein neuer Tarif entstehen, der abhängig von der Erzeugung erneuerbarer Energie ist (viel Wind = günstiger Strompreis - kein Wind - normaler Strompreis). Perspektivisch muss Deutschland sich in die Richtung entwickeln, dass Storm bevorzugt dann verbraucht wird, wenn genug Wind weht oder Sonne scheint. In Etteln wollen wir dies vorab testen. Nicht gefordert im Rahmen der Ausschreibung, aber vielleicht können wir das noch mit anbieten: Bi-direktional arbeitende Ladestationen für e-Autos: dies bedeutet, ich lade meine Auto zu einem günstigen Strompreis, wenn viel Wind weht oder Sonne scheint und gebe Energie zurück ins Stromnetz, wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint und mein Auto weiß, dass ich die nächsten Tage nicht viel fahren werde (hört sich futuristisch an, ist aber heute schon möglich). Interessenten melden sich bitte bei ahleulrich@gmail.com oder hier über Crossiety. Danke für eure Unterstützung. (wie immer bei Projektanträgen: wann kann gewinnen oder nicht - daher keine Garantie für eine Projektdurchführung). Mit freundlichem Gruß aus Brüssel Ulrich Ahle Ortsvorsteher Etteln