Stabilisierung der Trinkwasserversorgung
Der Gemeinderat gibt hiermit Entwarnung betreffend dem Wassersparen, da sich die Reservoirs unserer Gemeinde zwischenzeitlich erholen konnten. Dass innerhalb kurzer Zeit gleich drei voneinander unabhängige Lecks auftraten, war eine unglückliche Häufung. Die besondere Herausforderung lag in der fehlenden Knautschzone aufgrund der anhaltenden Trockenheit. Ein Vergleich verdeutlicht die angespannte Lage: Die Schüttmenge beim Reservoir Mettenen beträgt aktuell nur 160 Liter pro Minute, was massiv unter dem langjährigen Mittel von etwa 550 Litern liegt. In unserem topografisch komplexen Netz, das sich von den Quellfassungen auf 1750 Metern bis zum Dorfgebiet auf 1000 Meter über Meer erstreckt, führen solche naturbedingten Tiefstwerte dazu, dass Defekte an den Hauptwasserleitungen sofort spürbare Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit haben.