WIR MACHEN DEN UNTERSCHIED
Umbau der Grundschule, Neubau Strohhaus Erbsen, Feuerwehrgerätehaus Eberhausen und St. Martini Kindergarten, Jugendräume, Dorfregion, Straßen- und Brückensanierungen, - es ist eine Menge passiert in den letzten 5 Jahren in Adelebsen, und im Wahlkampf versuchen so einige, diese Projekte als Erfolg der eigenen Partei zu verkaufen.
Die Wahrheit ist, keine der im aktuellen Rat vertretenen Fraktionen hat eine Mehrheit und damit konnte auch keine Fraktion allein ein Projekt umsetzen oder verhindern. Tatsächlich hat der Rat nahezu alle größeren Projekte einstimmig oder jedenfalls mit sehr breiter Mehrheit beschlossen.
Ist es dann nicht egal, wen man wählt? Nein, auf keinen Fall! Es gab sie durchaus, die Konfliktthemen, wo um Entscheidungen gerungen werden musste. Und aus unserer Sicht war es gut für die Demokratie, dass es keine festen Koalitionen gab und mit wechselnden Mehrheiten abgestimmt wurde.
Wir als Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen haben einen Unterschied gemacht
·Alle Parteien wollen eine verlässliche Kinderbetreuung in den Kitas. In der Praxis sah es aber oft sehr mau aus mit der Verlässlichkeit. Wir waren diejenigen, die immer wieder nachgefragt und Druck aufgebaut haben, während andere achselzuckend meinten, gegen Personalmangel könne man halt nichts machen. Wir haben die Nöte der Eltern gehört und ihre Anregungen aufgegriffen. So ist es dann z.B. doch gelungen, phasenweise Zeitarbeitskräfte als Überbrückung einzustellen, die es zunächst angeblich gar nicht gab. Dieser Nachdruck hat letztlich auch dazu geführt, dass mit dem Trägerwechsel zum DRK eine dauerhafte und nachhaltige Lösung gesucht und von allen mitgetragen wurde.
·Wir haben die Initiative für einen Waldkindergarten geschlossen und uneingeschränkt unterstützt und werden auch weiterhin an diesem Thema dran bleiben, um noch mehr Vielfalt in unserem pädagogischen Angebot zu verwirklichen.
·Wir sind die einzige Fraktion, die sich klar für ein Jugendzentrum mit entsprechender Personalausstattung im Kernort Adelebsen eingesetzt und einen differenzierten Antrag inklusive Finanzierungsvorschlag dafür eingebracht hat. Durch unsere Pressearbeit gab es eine breite öffentliche Debatte über die angebrachten Mosquitogeräte und der Bürgermeister konnte in seinem Alleingang gestoppt werden.
·2019 wurde Adelebsen auf Antrag der SPD „Insektenfreundliche Gemeinde“, umgesetzt wurde seither wenig. Wir sind diejenigen, die immer wieder anmahnen, die kommunale Grünflächenpflege entsprechend umzustellen – eine kostengünstige und effektive Maßnahme, die eigentlich nur ein entsprechendes Bewusstsein voraussetzt. Ebenso mahnen wir immer wieder an, gegen rechtswidrig angelegte Schottergärten vorzugehen.
·Wir begreifen den Klimawandel als große Gefahr für unsere Lebensgrundlagen und Lebensqualität und versuchen, Klimaschutz bei allen Entscheidungen mitzudenken. Unser Antrag, als Kommune den Klimanotstand zu erklären, wie es viele andere Kommunen bereits getan haben, hat leider keine Mehrheit gefunden. Schon bevor es in Niedersachsen eine Solardachpflicht gab, haben wir PV-Anlagen auf allen kommunalen Dächern eingefordert. Bei der Dachsanierung der Kita Lödingsen wurde diese zunächst trotz Pflicht vergessen und nur Dank unserer penetranten Nachfrage doch eingeplant. Wir haben einen Antrag eingebracht, als Kommune Anteile an der neu gegründeten Bürgerenergiegenossenschaft zu erwerben, um mittelfristig für die Gemeinde auch Einnahmen zu erzielen, die weit über die sog. Akzeptanzabgabe hinaus gehen. Das verabschiedete Klimaschutzkonzept steht für uns nicht nur auf dem Papier.
·Zum Thema umweltfreundliche Mobilität haben wir die Bike&Ride Station am Bahnhof Lödingsen und Tempo 50 zwischen Erbsen und Wibbecke initiiert.
·Wir achten auf die Umsetzung politischer Beschlüsse und mahnen hier immer wieder Transparenz auch der Verwaltung an, z.B. haben wir wiederholt nachgefragt, warum die längst beschlossene und immer wieder versprochene Sanierung der Kita Lödingsen immer noch nicht umgesetzt wurde. Weiterhin steht ein Konzept für den Bauhof und für die Umsetzung der Insektenfreundlichkeit aus. Kritische Fragen zu stellen gehört für uns selbstverständlich zur Ratsarbeit.
·Wir haben die Frauenquote im aktuellen Rat mit unserer rein weiblichen Fraktion deutlich erhöht: Von 18 Ratsmitgliedern sind aktuell nur 7 Frauen, davon 3 von Bündnis 90/Die Grünen. Frauen haben nachweislich auf viele kommunalpolitische Fragen einen anderen Blick und kommen entsprechend auch zu anderen (vermutlich frauenfreundlicheren) Ergebnissen.
·Wir haben Ideen, formulieren überdurchschnittlich viele Anträge und Anfragen, bringen uns mit viel Engagement ein und nehmen unsere Aufgabe sehr ernst.