WaldAargau berichtet: Bundesgelder für den klimafitten Wald
Der Bundesrat hat beschlossen, die seit 2020 bestehende Unterstützung für Massnahmen zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel wieder ins Budget und in den Finanzplan aufzunehmen. Für die Programmvereinbarungen mit den Kantonen im Bereich Wald stehen auch 2025–2028 je 17,5 Mio. CHF pro Jahr zur Verfügung; das Parlament hatte jedoch 25 Mio. CHF pro Jahr gefordert und wird prüfen, ob ab 2027 wieder volle Mittel nötig sind.
Der heisse, trockene Sommer 2026 hat deutliche Waldschäden hinterlassen, wobei Sicherheit für Waldarbeiterinnen und Waldbesuchende oberste Priorität hat. Viele Kosten fallen erst im Frühjahr 2027 sichtbar an, weshalb Waldbesitzer zusätzliche Unterstützung benötigen. Langfristig sind klimaangepasste Verjüngung und mehr Stabilität der Wälder entscheidend.
Ein Runder Tisch WaldSchweiz mit UVEK, Kantonen, WaldSchweiz, Pro Natura und anderen betonte den massiven Handlungsbedarf und soll künftig regelmässig zusammentreffen. Laut Waldgesetz müssen Bund und Kantone Wälder auch unter veränderten Klimabedingungen nachhaltig funktionstüchtig halten.
(Zusammenfassung aus: Informationsbulletin 03/2026; WaldAargau, Verband der Waldeigentümer,www.waldaargau.ch)