Pfeffingen vor 60 Jahren
Die Luftbilder von 1964 zeigen Pfeffingen in einer offenen Landschaft. Rund ums Dorf liegen Wiesen, Baumgärten und viele prächtige Kirschbäume. In dieser Landschaft fallen die Schlossruine, die Waldschule und das Geigy-Gebäude besonders auf. Pfeffingen war damals noch stark von der Landwirtschaft geprägt. Das Leben war überschaubar und vertraut, und der Alltag war eng mit den Feldern und Gärten rundherum verbunden.
Seither hat sich Pfeffingen Schritt für Schritt verändert. Neue Häuser kamen dazu, Quartiere wuchsen, und aus der weiten Umgebung wurde nach und nach ein Wohngebiet. Wo früher Obstbäume blühten, stehen heute Einfamilienhäuser.
1964 lebten 614 Personen in Pfeffingen. Man kannte sich, viele Familien waren schon lange hier zu Hause und verwurzelt. Heute sind es 2’425 Einwohnerinnen und Einwohner – fast viermal so viele. Mit dem Wachstum änderte sich nicht nur das Aussehen des Dorfes, sondern auch das Leben darin: Aus dem kleinen Bauerndorf wurde eine lebendige Vorortsgemeinde.
Bildquelle: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Comet Photo AG (Zürich) / CC BY-SA 4.0